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Google verbannt Werbung für Kryptowährungen

14 März 2018 By Marcus Misiak

Nachdem bereits Facebook Werbung für Kryptowährungen komplett verboten bzw. eingestellt hat, zieht jetzt ein weiterer Internetgigant nach: Google. Die neuen Änderungen sollen jedoch nicht sofort in Kraft treten, sondern erst im Juni diesen Jahres.

Bei der Vorstellung des jährlichen „Bad-Ad“-Reports wurde bekanntgegeben, dass es eine Änderung zu den Richtlichen von Werbung im Finanzbereich geben wird. Dazu zählen eine ganze Reihe von Themen, unter anderem auch Kryptowährungen. In der Meldung heißt es:

Ads for aggregators and affiliates for the following will no longer be allowed to serve:

– Contracts for Difference
– Rolling spot forex
– Financial spread betting
– Binary options and synonymous products
– Cryptocurrencies and related content.

Laut der Meldung wird also u. a. keine Werbung mehr zulässig sein, die im weiteren Sinne mit Kryptowährungen thematisch zu tun hat. Dies schließt die Bewerbung für Kryptoexchanges , ICOs und Walletanbieter ein.

Dennoch soll es für Advertiser möglich sein eine Zertifizierung für die Werbung in diesen Bereichen zu erhalten, wenn bestimmte Richtlinen eingehalten werden. Das Update wird zu Anfang Juni ausgerollt.

Die Begründung für diesen Schritt liegt laut Google im Schutz der Nutzer selbst und der Sicherstellung eines einwandfreien Weberlebnisses aller Nutzer. Diese Maßnahmen seien deswegen erforderlich, weil es sich außerdem um einen sehr sensiblen Bereich handelt.

Der Bericht aus dem Jahr 2016 zeigt, dass im Jahr 2016 bereits eine riesige Menge an Seiten aus dem Werbenetzwerk verbannt wurden. Darin heißt es unter anderem, dass über 100 „schlechte“ Werbeanzeigen pro Sekunde aussortiert wurden.

We blocked 79 million ads in our network for attempting to send people to malware-laden sites, and removed 400,000 of these unsafe sites last year. And, we removed 66 million ‘trick-to-click’ ads as well as 48 million ads that were attempting to get users to install unwanted software.

Obwohl es keine offizellen Quellen dafür gibt, könnten wir uns vorstellen, dass dieser Schritt auch auf Drängen der Politik stattgefunden haben könnte.

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