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Galaxy Digital Bericht: Bitcoin energieeffizienter als Gold

Ein Bericht des diversifizierten Finanzdienstleisters Galaxy Digital hat ergeben, dass der Bitcoin energieeffizienter ist als Gold.

Die Investmentfirma für digitale Vermögenswerte, Galaxy Digital, hat einen Bericht veröffentlicht, der zeigt, dass Gold mehr Energie verbraucht als der Bitcoin. Der Bericht stellt zudem fest, dass Bankinstitute im Durchschnitt doppelt so viel Energie wie die führende Kryptowährung verbrauchen.

In der Vergangenheit wurde der Bitcoin häufig mit verschiedenen Vermögenswerten verglichen, aber mit keinem mehr als mit Gold. Einige Branchenexperten haben ihn sogar als die digitale Version von Gold bezeichnet. Allerdings gab es eine Menge Fragen zu seinem Energieverbrauch. Der Kohlenstoff-Fußabdruck des Bitcoins war im Jahr 2019 so groß, dass er von der Technischen Universität München mit den Kohlenstoffemissionen der Städte Hamburg und Las Vegas verglichen wurde.

Nicht nur bei einer Gelegenheit wurde die Flaggschiff-Kryptowährung von Einzelpersonen und Institutionen kritisiert, die glauben, dass sie nicht energieeffizient ist. Der Bericht von Galaxy Digital scheint diese Behauptungen jedoch zu widerlegen. Er kommt nur wenige Tage nach der Ankündigung von Tesla, für seine Elektrofahrzeuge keine Bitcoin-Zahlungen mehr zu akzeptieren. Der Autohersteller begründete diese Entscheidung mit Bedenken bezüglich des Energieverbrauchs.

Der Bericht wies darauf hin, dass die meisten Menschen zwar eifrig den Bitcoin kritisieren, dies aber nur selten bei anderen Finanzindustrien und Vermögenswerten tun. Galaxy Digital erklärte, der Energieverbrauch der traditionellen Finanzindustrien sei schwieriger zu beurteilen, da die Einrichtungen keine Daten über den Stromverbrauch vorlegen.

Der Autor des Berichts war bemüht, anzuerkennen, dass das Bitcoin-Netzwerk viel Energie verbraucht. Er ergänzte, die verbrauchte Energie sei wichtig, um das Netzwerk robust zu machen. Nach den von Galaxy Digital präsentierten Berechnungen verbraucht der Bitcoin 113,89 TWh pro Jahr. Um dies in einen Kontext zu setzen, wird der kumulierte Energieverbrauch von ständig eingeschalteten Geräten in den USA auf 1.375 TWh pro Jahr geschätzt. Der jährliche Stromverbrauch des Bitcoins ist etwa zwölfmal geringer.

Im Fall von Gold gelang es dem Autor durch die Auswertung aller beteiligten Prozesse, einen Weg für eine Schätzung zu finden. Der Autor kam auf eine grobe Zahl von 240,61 TWh/Jahr, was mehr mehr als dem Doppelten des Bitcoin-Wertes entspricht.

Der Bericht berücksichtigte verschiedene Aspekte für die Bankbranche. Dazu gehörten Geldautomaten, Kartennetzwerk-Rechenzentren, Bankdatenzentren und Bankfilialen. Basierend auf der Analyse wurde ein durchschnittlicher Stromverbrauch von 238,92 TWh/Jahr und damit etwas weniger als bei Gold festgestellt.

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