HomeNewsFujitsu und IOTA zeigen neuen Proof-of-Concept für die Fertigungsindustrie

Fujitsu und IOTA zeigen neuen Proof-of-Concept für die Fertigungsindustrie

Bereits im April zeigte die deutsche Abteilung von Fujitsu auf der Hannover Messe einen Machbarkeitsnachweis (Proof-of-Concept), wie die Tangle-Technologie von IOTA in Prozesse der Industrie implementiert werden kann um die Produktqualität im Fertigungsbereich zu dokumentieren. Gestern hat Fujitsu erneut seine Zusammenarbeit mit IOTA bekräftigt und berichtet, wie IOTA in der Fertigungsindustrie zu Dokumentationszwecken eingesetzt werden kann. 

Fujitsu arbeitet bereits seit längerem mit IOTA zusammen, um Anwendungsfälle für die IOTA Technologie im Fertigungsbereich zu untersuchen. Ein Hauptaugemerk lag dabei darauf, wie die Tangle-Technologie eingesetzt werden kann, um die Verwendung von Originalteilen zu gewährleisten und das Supply Chain Management zu überwachen.

Fujitsu CE tweetete gestern einen neuen Proof-of-Concept für die neueste Audit-Trail-Technologie. Dem Konzept nach würde IOTA als „unveränderbares Datenspeichermedium“ dienen, um Audit-Trails in Supply-Chain-Prozessen und der industriellen Produktion festzuhalten.

Laut dem veröffentlichten Flyer sollen die Audit Trails helfen, um das Qualitätsmanagement und die Produktqualität zu verbessern, sowie Sicherheitsverletzungen, Datenkorruption oder Betrug auf dem Tangle zu dokumentieren und nachvollziehbar zu machen.



Das Ziel des Projektes ist es, IOTA als ein unveränderbares Datenspeichermedium für den Audit Trail eines Industrie-Produktionsprozesses zu demonstrieren, sowie die Fertigungs- und Automobilindustrie in einem von IOTA und Fujitsu gemeinsam getragenen Projekt zu involvieren.

Die Vorteile der Technologie sollen sein:

  • mehr Transparenz: Das Qualitätsmanagement, After-Sales- und Kundenbeziehungs-Prozesse werden verbessert.
  • mehr „Vertrauen in Daten“: Für Compliance-Audits bietet IOTA eine kryptographisch sichere Quelle.
  • mehr Datensicherheit: Die Technologie verhindert negative Einflüsse wie Sicherheitslücken, Datenkorruption und Betrug
iota fujitsu
https://sp.ts.fujitsu.com/dmsp/Publications/public/flyer-proof-of-concenpt-industrie40-audittrail.pdf

Bereits im April dieses Jahres hatte Fujitsu einen Beitrag auf seiner Webseite veröffentlicht, warum die IOTA-Technologie für die Industrie interessanter ist als die Blockchain. Fujitsu zählte hierfür fünf Punkte (zusammengefasst) auf:

  1. Die Transaktionsrate: Während die Blockchain Probleme bei steigender Anzahl an Nutzern im Netzwerk aufweist, steigt bei IOTA die Transaktionsrate je mehr Anwender dieses System nutzen.
  2. Die Skalierbarkeit: Mit steigender Transaktionsrate steigt auch die Skalierbarkeit. Dies bedeutet, dass je mehr Teilnehmer IOTA nutzen, desto schneller wird das Netzwerk. Die Latenz, also die Zeit zwischen dem Absenden einer Transaktion und der Validierung, soll gegen null gehen.
  3. Die Realisierbarkeit von Micropayments
  4. Die Effizienz: Es wird kein Mining benötigt.
  5. Die nachweisbare Manipulationssicherheit: Laut Fujitsu kann die Blockchain zwar verhindern, dass Externe die Blockchain manipulieren, allerdingskönne sie nicht beweisen, dass keine Manipulation stattgefunden hat. Somit gebe es für die Industrie keine rechtssichere Beweiskraft.





Fujitsu schrieb bereits im April, dass IOTA in Zukunft helfen kann, Daten in der Industrie zu verifizieren. Am einfachsten wäre es nach Ansicht von Fujitsu, „wenn ein Unternehmen mit großer Rechenleistung, wie beispielsweise Fujitsu, als Trusted Instance fungiert. Die Trusted Instance hält eine Kopie der Blockchain des jeweiligen Unternehmens und bekommt von diesem einmalig die Basis Blockchain gestellt – den sogenannten Genesis-Block“.

Alle Transaktionen würden dann sowohl in der Unternehmens Blockchain als auch in der Blockchain der Trusted Instance, also bei Fujitsu, stattfinden. Sollte es zu einem Audit kommen, müsste der Auditor nur die beiden Blockchains miteinander vergleichen. Sollten beide gleich sein, hat keine Manipulation stattgefunden.

Auf dem Flyer heißt es bemerkenswerterweise auch:

Fujitsu ist gut gerüstet, um IOTA als neuen Protokollstandard einzuführen, da wir Experten sowohl für IT-Dienstleistungen als auch für die Herstellung von IT-Produkten sind.

Fujitsu plant laut dem Flyer zukünftig, in Zusammenarbeit mit IOTA, das Identity- und Access-Management zu erweitern, indem die Palm Vein Pattern Recognition Technology und das Tangle kombiniert werden.

Wir sind auf die weiteren Fortschritte in diesem Bereich gespannt.

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