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Für das Porno schauen bezahlt werden: Vice Industry Token

19 Februar 2018 By Marcus Misiak

Die Pornografie ist bereits seit längerem wesentlicher Teil des Internets und ein Milliardengeschäft. Dennoch gibt es unzählige Plattformen, die den Konsum von kostenlosem Content anbieten. Genau diesem Problem hat sich das Gründer Team des Vice Industry Tokens angenommen und möchte Nutzer für den Konsum von pornografischen Inhalten entlohnen.

Das Web ist überschwemmt mit Seiten, die einen kostenlosen Zugang zu pornografischen Inhalten bieten.

Damit diese Seiten jedoch rentabel arbeiten können, wird irreführende Werbung geschaltet oder der Nutzer wird anderweitig in eine Falle gelockt, nur damit der Webseitenbetreiber für einen ungewollten Klick Geld verdient.

Damit sowohl die Produzenten der Inhalte, als auch die Webseitenbetreiber selbstbestimmt, ohne dabei den Nutzer zu „belügen“, Geld verdienen, hat das Team des Vice Industry Tokens eine Plattform geschaffen.

VIT ist eine Entertainment Plattform für Erwachsene, auf der pornografische Inhalte kostenlos angeboten werden. Der Unterschied zu normalen Pornoseiten besteht jedoch darin, wie Konsumenten mit den Inhalten interagieren können.

Die VIT Blockchain

Hierbei kommt die Blockchain-Technologie ins Spiel. Die Konsumenten haben zwar kostenlosen Zugang zur Plattform, werden jedoch z. B. für das Kommentieren, bewerten oder das Schauen der Filme über einen festgelegten Zeitraum belohnt.

Die Bezahlung für die Interaktion wird dabei mit sogenannten VIT-Token vorgenommen. Innerhalb der VIT Plattform ist es möglich diese einzulösen. Dabei können unter anderem Zeitschriften, Abonnements, Sexspielzeug, private Cam-Sessions, DVD’s oder der Zugang zu virtuellen Spielzimmern gekauft werde. Der Wert der Tokens soll auf Grund von Angebot und Nachfrage gehandelt werden. Über eine Börse soll es möglich sein, die VIT-Token in Bargeld umzutauschen.

Konservative Webseitenanalysesysteme erfassen oft nur die Sitzungsdauer und die Anzahl der Aufrufe zu bestimmten Inhalten. Das VIT-Protokoll hingegen erlaubt es Produzenten seine Zuschauer besser „kennen zulernen“ und weitaus genauere Daten aus der Analyse zu eruieren.

Dabei können die Inhalte für die weitere Nutzung an das Nutzerverhalten angepasst bzw. aufbereitet werden, um eine größere Anzahl an Wiederholungsbesuchern zu generieren. Weiterhin kann die Aufenthaltsdauer erhöht und die Bereitschaft genutzt werden, um weitere Inhalte der jeweiligen Seiten zu konsumieren.

Webseite: vicetoken.com