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Fast 14 % des gesamten Bitcoin-Angebots werden von Privatanlegern gehalten

7 August 2020 By Benson Toti

Bitcoin-Geldbörsen mit 10 oder weniger Münzen machen fast 14 % des Gesamtangebots aus

Nach Angaben des Analyseunternehmens Glassnode fließt ein immer größerer Teil der Bitcoin-Umlaufmenge in Wallets, die von kleinen Kontoinhabern kontrolliert werden.

Die Daten lassen vermuten, dass der Bitcoin eine verstärkte Umverteilung seines Angebots verzeichnet. Wobei der Prozentsatz des Angebots großer Unternehmen im selben Zeitraum erheblich abnimmt.

Geldbörsen mit 0,1-10 Bitcoins legen zu

Die Glassnode-Daten zeigen, dass die Nachfrage nach Kryptowährungen aufseiten der privaten Händlern so hoch wie nie zuvor ausfällt, da der Bitcoin-Preis in Richtung eines erneuten Tests von 12.000 US-Dollar steigt. Dies zeigt sich nach Angaben des Unternehmens durch die stete Zunahme der Wallets mit einem Bestand bis 10 Bitcoins.

Während Brieftaschen mit 0,1 oder weniger Bitcoins nur 1 % des Angebots ausmachen, ist die Gesamtzahl der Brieftaschen mit 0,1 bis 1 Bitcoins von 0,89 % im Jahr 2016 auf heute 3,6 % gestiegen.

Die Anzahl der Brieftaschen mit 10 oder weniger Bitcoins insgesamt ist enorm gestiegen. Statistiken zeigen, dass Wallets dieser Kategorie in den letzten fünf Jahren von etwa 5,1 % auf über 13,8 % gestiegen sind.

Bei der Umverteilung ist auch der Anteil der Geldbörsen mit 1 bis 10 Bitcoins von 4,6 % auf 8,78 % gestiegen.

Ein Diagramm zum Prozentsatz des Bitcoin-Angebots, das von verschiedenen Wallet-Kategorien gehalten wird/Quelle: Glassnode

Die größten Konten mit mehr als 100.000 Konten verzeichneten überraschenderweise einen deutlichen Anstieg von etwa 6 % vor fünf Jahren auf etwa 13 %. Dieser Prozentsatz steht im Vergleich zu dem Prozentsatz des Bitcoin-Angebots an Börsen, bei dem Bitcoin nach seinem Anstieg auf 20.000 USD während des letzten Bullenmarktes einen enormen Zustrom verzeichnete.

Börsenreserven gehen um 4 % zurück

Ein vom Kryptowährungsanalysten Cole Garner geteiltes Diagramm zeigt, dass der Betrag der Bitcoin-Reserven an den Börsen kürzlich um 4 % sank. Er behauptete, die Reserven seien „von einer Klippe gefallen“. Der Analyst mutmaßt, der Rückgang sei durch Wale verursacht worden, die „den Ausverkauf aufgekauft“ haben. Die Entwicklung sei für den Bitcoin-Preis bullisch.

Grafik mit dem Rückgang der Devisenreserven um 4 % am 3. August/Quelle: Cole Garner auf Twitter.

Bitcoin notierte zum Zeitpunkt des Schreibens bei rund 11.786 USD und konnte den Widerstand bei den jüngsten Höchstständen von rund 12.000 USD erneut testen.

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