HomeNewsEthereum’s neue Partnerschaft (MMX) soll Ethereum-Transaktionen stark vereinfachen

Ethereum’s neue Partnerschaft (MMX) soll Ethereum-Transaktionen stark vereinfachen

5 August 2018 By Marcus Misiak

Ethereum ist eine Kooperation mit der Minds + Machines Group Limited (MMX) eingegangen, um den Transfer von Ether stark zu vereinfachen und Transferprobleme zu lösen. Die Zusammenarbeit sieht vor, dass Benutzer ihre Ether-Walletadressen in der .Luxe-Domain-Registrierung anmelden können.

MMX ist einer der weltweit führenden Eigentümer und Betreiber von Internet-Top-Level-Domains. Das Unternehmen hat eine exklusive Vereinbarung mit dem Ethereum Name Service abgeschlossen, um dessen Dienste in die Registrierungsstellen für Verbraucher in MMX zu integrieren.

Wie die Financial Times berichtet, soll es ab Oktober diesen Jahres möglich sein einen Namen im .luxe Register zu registrieren, um diesen mit der 40-stelligen Hash-Kennung der Ethereum Blockchain zu verknüpfen. Dadurch soll es möglich werden einen einfachen einprägsamen .luxe-Name für Überweisungen zu verwenden, an Stelle des langen Codes.

Zur Zeit muss der Absender die 40-stellige Hash-Kennung des Empfängers kennen, um Transaktionen sicher und zielgerichtet zu versenden, z.B.:

Ether-Wallet-Empfangsadresse: 0x314159265dd8dbb310642f98f50c066173c1259b

Durch die Nutzung des .luxe-Dienstes kann der Empfänger jedoch einen eindeutigen Namen mit der Ether-Wallet-Adresse verknüpfen und diesen dann einfach als Empfangsadresse angeben. Dies würde dann so aussehen:

Ether-Wallet-Empfangsadresse: coinhero.luxe an Stelle der 40-stelligen Hash-Kennung 0x314159265dd8dbb31064

Der gleiche Vorgang des Ersetzens der 40 Zeichenidentifikatoren durch benutzerfreundliche .luxe-Namen soll auf alle Feautures von Ethereum anwendbar sein: Smart Contracts, verteilter Speicher, dApps etc.

Toby Hall, CEO von MMX, führt aus, dass der Markt für diese Art von Dienstleistung riesig ist und dass diese Entwicklung einen großen Mehrwert für die Ethereum Community mit sich bringt (frei übersetzt):

„MMX engagiert sich dafür, mit ICANN und führenden Technologie-Partnern zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass Domainnamen auch im 21. Jahrhundert für Unternehmer, Entwickler und Endnutzer eine echte Relevanz haben. Wir kennen den Ethereum-Test bereits in seiner nicht von ICANN autorisierten .eth Zone, dass es eine echte nachgewiesene Nachfrage nach Wort-basierten Bezeichnern gibt, die Blockchain-fähig sind, wobei ENS Einlagen von über 28 Millionen US-Dollar über 300.000 Wörter mit sieben Zeichen und mehr in der .eth-Zone erhalten hat. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ENS .eth Registranten haben die Möglichkeit, den entsprechenden Namen von .luxe zu erhalten, bevor die Firma .luxe Ende Oktober in den Handel bringt. Wir freuen uns, eine enge Zusammenarbeit mit den ENS-Hauptverantwortlichen aufgebaut zu haben.“

Nick Johnson, Entwickler von ENS, beschreibt, dass die Zusammenarbeit einen Mehrwert für die zukünftige Nutzung von Blockchain-Anwendungen bringen wird (frei übersetzt):

„Wir freuen uns sehr, die Integration zwischen bestehenden DNS-basierten Namensdiensten und dem Ethereum Name Service voranzutreiben und die Benutzerfreundlichkeit für Blockchain-Anwendungen und -Benutzer zu verbessern.“

Markeninhaber können beginnend ab dem 9. August ihre Markenrechte geltend machen und sich ihre Adresse z.B. adidas.luxe sichern. Ab dem 9. bis 25. Oktober wird es eine weitere Registrierungswelle geben, bei der die ersten 300.000 .luxe-Namen vergeben werden. Für diese Zeit fällt eine hohe „Early-Access-Gebühr“ an. Ab dem 30.10.2018 soll der Service für die breite Öffentlichkeit zugänglich sein.

Es bleibt abzuwarten ob dieser Service tatsächlich eine breite Anhängerschaft findet und es sich langfristig durchsetzen wird.

Der Kurs von Ethereum verzeichnet innerhalb der letzten 24h einen leichten Rücksetzer von -2,82 Prozent auf einen Preis von 350,74 Euro. Mit einer Marktkapitalisierung von knapp 35,47 Milliarden Euro belegt Ethereum weiterhin Platz 2 der größten Kryptowährungen weltweit. Die möglichen Gründe für den aktuellen Downtrend des Marktes haben wir hier diskutiert.

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