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Ethereum-basierte Projekte formen Ethereum Community Fund

Die Ethereum-basierten Projekte OmiseGo, Cosmos, Golem, Maker, Raiden Network und Global Brain Blockchain Labs haben gestern, am 15.02.2018 die Gründung des „Ethereum Community Fund“ (ECF) ankündigt. Der ECF soll die Weiterentwicklung der Ethereum Infrastruktur und von dezentralisierten Anwendungen auf der Ethereum Blockchain fördern und somit langfristig das Ethereum Netzwerk stärken.

Quelle: https://ecf.network/

Ziel des ECF ist es, ein innovatives Umfeld und eine gemeinsame Plattform zu schaffen, auf der verschiedene Teams und Projekte zusammenarbeiten können, um Teil des Ethereum Ökosystems zu werden. Außerdem soll der ECF die Koordinierung zwischen bestehenden Projekten übernehmen, um eine gemeinsame Basisinfrastruktur für das Ethereum Ökosystem zu schaffen.

Das Gründungsteam des Ethereum Community Fund besteht aus:

  • Jae Kwon (Mitbegründer von Tendermint und Cosmos)
  • Julian Zawistowski (Gründer von Golem)
  • Jun Hasegawa (Gründer von OmiseGO)
  • Rune Christensen (Gründer von Maker)
  • Yasuhiko Yurimoto (CEO und Gründer von Global Brain Blockchain Labs, einem der größten Risikokapitalgeber Japans)

Zu den Beratern des ECF gehören der Gründer von Ethereum, Vitalik Buterin und der geschäftsführende Direktor der Ethereum Stiftung, Ayako Miyaguchi.

Jun Hasegawa erklärte in einem OmiseGo Blogbeitrag, dass die Bündelung der gemeinsamen Stärken und Kompetenzen die Grundlage schaffen werden, ein Netzwerk zu schaffen, welches nicht nur die Blockchain Branche, sondern auch die Welt verändern wird.

I strongly believe this technology has incredible promise, but only by laying a strong foundation can we hope to see this technology reach its full potential and gain mainstream adoption. This begins with investment now in public infrastructure that is scalable, versatile, and decentralized. One project in isolation can create a product to disrupt an industry, but by working together we can create a framework that will change the world.

OmiseGo

Maker

Der Maker-Token ist ein recht komplexes Konstrukt, welches stets im Zusammenhang mit der Währung DAI zu sehen ist. Der DAI ist so wie Tether, ein“Stable-Coin“, d. h. eine „stabile“ Kryptowährung, die das Ziel hat den Kurs von 1,00 Dollar zu halten.

Der Maker-Token ist in diesem Zusammenhang die Verwaltungswährung, welche Preisschwankungen absorbieren soll, damit der DAI-Kurs bei rund einem 1,00 USD stehen bleibt.

Beachtenswert ist, dass Ethereum als Sicherheit von Maker gehalten wird, um die Liquidität des System zu garantieren. Smart Contracts verfolgen die Kurse von Ether und DAI und liquidieren automatisch Ethereum nach Bedarf.

Golem

Golem ist ein Ethereum-basiertes Projekt aus dem Bereich Cloud Computing, welches ähnlich zu Amazon AWS oder Google Cloud ist, nur dezentralisiert.

Über das Golem Netzwerk können Nutzer Rechenleistung gegen Bezahlung vermieten oder buchen. Dies funktioniert über die Installation des Golem-Clients.

Die Bezahlung im Netzwerk erfolgt über den Golem Network-Token. Wie viel die Rechenleistung den Käufer kostet bzw. wie viel der Anbieter erhält, wird über Ethereum Smart Contracts geregelt.

Cosmos

Cosmos beabsichtigt ein Netzwerk verteilter Ledger (Blockchains) zu schaffen, bei dem viele unabhängige Blockchains in sogenannten Zonen nebeneinander existieren können.

Raiden

Das Raiden-Netzwerk stellt ein Protokoll zur Lösung der Skalierungsprobleme des Ethereum-Netzwerkes zur Verfügung.

Dabei soll das Protokoll Ethereum ergänzen und nicht ersetzen. In Boom-Zeiten, wie im Dezember 2017, als die CryptoKitties im Trend waren, stiegen die Transaktionskosten von Ethereum verhältnismäßig stark an.

Die Bestätigungszeiten wurden relativ lang. Eine Adaption in den Mainstream war zu diesem Zeitpunkt nicht denkbar.

Raiden soll genau hierfür eine Lösung parat haben. Mit Off-Chain-Transaktionen soll das Skalierbarkeitsproblem von Ethereum (und allen ERC-20 Token) gelöst werden.

Das Raiden Protokoll soll 100.000 Transaktionen pro Sekunde ermöglichen (VISA schafft im Vergleich nur 45.000 Transaktionen pro Sekunde) und somit die Verarbeitung nahezu in Echtzeit bei zugleich niedrigen Gebühren ermöglichen.

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