HomeNewsDie Australian Times erklärt den Lesern Bitcoin, Ethereum und den Aufstieg von DeFi

Die Australian Times erklärt den Lesern Bitcoin, Ethereum und den Aufstieg von DeFi

8 Juli 2020 By Nicholas Say

Die Australian Times veröffentlichte einen Artikel darüber, wie sich Kryptowährungen entwickelt haben und warum DeFi die nächste große Sache im Finanzbereich sein könnte

Mainstream-Medien sprechen zunehmend positiv über Kryptowährungen. In einem kürzlich erschienenen Artikel hat die Australian Times die Unterschiede zwischen Bitcoin und Ethereum herausgearbeitet. Der Stein des Anstoßes scheint das dezentrale Finanzwesen (DeFi) gewesen zu sein. Ebenso die zahlreichen Tools, die für die Ethereum-Blockchain entwickelt werden.

Obwohl Bitcoin 2009 als erste Kryptowährung für die Öffentlichkeit freigegeben wurde, konnte sich Ethereum im Bereich DeFi davon lösen.

Die Ethereum-Gründung im Jahr 2014 war eindeutig von Bitcoin inspiriert, da Ethereum die Blockchain-Struktur von Bitcoin verwendet und dann die Kapazität für komplexere Tools aufbaute.

Ethereum könnte Bitcoin auf dem breiteren Markt überholen

Ethereum wurde entwickelt, um viele Hürden von Blockchain 1.0 zu überwinden und Systeme zu verbessern. Eine davon war die Kommerzialisierung von „Smart Contracts“, digitalen selbst ausführenden Verträgen, die einst nur Blockchain-Entwicklern zur Verfügung standen.

Smart Contracts sind leicht zugänglich und wurden verwendet, um dezentrale autonome Organisationen (DAOs) zu erstellen. Sie wurden als digitale Risikokapitalfonds konzipiert, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, ohne dass Menschen für den Betrieb des Systems erforderlich sind. Dies reduzierte vormals hohe Servicegebühren.

Im Gegensatz zu einem traditionellen Fonds hat die dezentrale Plattform keinen einzelnen Eigentümer oder Manager. Sie legt die Entscheidungsbefugnis in Form eines Tokens namens Ether in die Hände aller Anleger. Investitionsentscheidungen werden somit auf Grundlage von Mehrheitsentscheidungen getroffen.

DAO war nicht perfekt

Bis Mai 2016 wurden bis zu 14 % des Ethers von DAOs gehalten. Während dieser Zeit wurde eine potenzielle Systemschwachstelle in der Governance-Struktur festgestellt, vor der Anleger gewarnt wurden.

Wenig später wurde die Sicherheitslücke durch eine Reihe von Cyberangriffen ausgenutzt, die 3,6 Millionen ETH bzw. damals umgerechnet 7,5 Millionen US-Dollar auslösten. Dies löste Kontroversen bei DEO-Investoren aus. Einige kämpfen für die Wiederherstellung der DEO, andere fordern ihre Auflösung.

Als DAO eingeführt wurde, waren sich Anleger hinsichtlich der Undurchdringlichkeit und „Unhackbarkeit“ aufgrund der Blockchain-Kryptographie einig, aber dies war nicht der Fall. Trotz des DAO-Debakels aber schreitet die weltweite DeFi Entwicklung voran.

Der Weg zum gegenwärtigen Zustand der dezentralen Wirtschaft war zeitweise steinig. Es scheint jedoch, als sei DeFi populär genug geworden, um Aufmerksamkeit etablierter Medien zu gewinnen. Dies könnte in Zukunft zu einer breiteren Akzeptanz führen, da mehr Menschen die Funktionen von Kryptos und DeFi verstehen.