11 Jahre alte Adresse bewegt 50 BTC & löst Preiseinbruch aus

Um 5 % sank der Bitcoin-Kurs, als Panikverkäufe die Kryptowelt erreichten. Dies geschah, nachdem jemand 50 BTC aus einer Wallet aus der Satoshi-Ära abrief.

Der Bitcoin-Preis sank um 5 %, nachdem ein bisher nicht bekannter Nutzer 50 Bitcoins aus einer der ältesten Netzwerk-Wallets an zwei verschiedene Adressen versendet hatte.

Geschürft wurden besagte BTC im Februar 2009. Nur einen Monat nach Entstehen des Genesis-Blocks. Es ist das erste Mal seit mehr als zweieinhalb Jahren, dass Bitcoins aus einer derart „alten“ Geldbörse abgezogen wurden.

Im Zusammenhang mit dem Preisrückgang wurde spekuliert, ob Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto selbst die Transaktion durchgeführt haben könnte. Allerdings kam die Community zu dem Ergebnis, dass es sich eher um einen Miner der ersten Stunde handelte, der die besagte Wallet vermutlich vergessen hatte.

Es waren nicht Satoshi Nakamotos Bitcoins

Die versendeten Bitcoin versetzten die Krypto-Community regelrecht in Raserei. Die haben ihren Ursprung in Block 3654 und waren am 9. Februar 2009 geminet worden. Die Coins blieben bis zum 20.05.2020 in der Wallet-Addresse bevor sie von jemandem verschoben wurden.

Laut Sergio Damian Lerner ist der betreffende Block nicht mit Satoshi Nakamotos Mining-Schema kompatibel. Welches auch als „Patoshi pattern“ bezeichnet wird.

Die vom Bitcoin-Schöpfer erstellten Blöcke weisen etwas auf, das in der Branche „Ounce“ genannt wird. Dies ist ein identifizierendes Datenelement, anhand dessen Nakamotos Blöcke von denen anderer Miner aus der selben Zeit unterschieden werden können.

Stammen die Coins aus einer von Hal Finneys Wallets?

Der inzwischen verstorbene Hal Finney war der Empfänger der ersten Bitcoin-Transaktion. Am 11.01.2009 twitterte er wenig Tage nach dem ersten Bitcoin-Abbau über das BTC-Mining. Vor seinem Tod 2014 teilte Finney mit, seine Bitcoin seien sicher aufgehoben und seine Kinder seien „technisch versiert“.

Dennoch handelt es sich bei dem Mutmaßungen, die Coins könnten aus einer von Finneys Wallets stammen.

„Selbsternannter Satoshi“ Craig Wright ebenfalls nicht Urheber

Calvin Ayre bekundet bezüglich anderer aktueller Spekulationen in einem Tweet, Craig Wright habe abgestritten, die Münzen bewegt zu haben.

Craig Wright seht sich derzeit in den USA mit einer Klage konfrontiert. Diese wurde von BTC-Pionier und Miner der ersten Stunde Dave Kleinman eingereicht. Wright soll behauptet haben, die Adresse in der Vergangenheit besessen zu haben. Es soll eine von 16.000 Adressen sein, die der Australier behauptet zu besitzen.

In einer Aussage von Jameson Lopp heißt es:

„Es existieren noch immer 464 UTXOs aus den 10.000 Blöcken der ersten drei Monaten, die nicht das „Patoshi-Muster“ aufweisen.“

Deshalb sei es nicht wahrscheinlich, dass es Satoshi Nakamoto war. Mehr als eine Million in der Satoshi-Ära abgebaute BTC sollen noch in Wallets lagern.

Dass jemand 50 Bitcoins bewegt hat, ist jedenfalls unstrittig. Diese haben – nach einem Wert von beinahe Null im Jahr 2009 – aktuell einen Gegenwert von etwa 486.000 USD gehabt. Die Transaktion löste am Markt einen Ausverkauf aus. Im Umfeld der ersten Reaktionen sank der Bitcoin von Preisen von mehr als 9.850 USD auf Tiefststände von etwa 9.300 USD.

Bei Drucklegung handelte der BTC-Kurs um 9.470 US-Dollar.

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