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Coinbase hält 5% aller Bitcoin und 25% aller Litecoin

Vor einigen Wochen bemerkten „Whale Watcher“ auf Twitter, dass ungewöhnlich große Mengen von Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Litecoin (LTC) zwischen Krypto-Wallets bewegt wurden. Einige scheinbar „verrückte“ Theoretiker spekulierten, dass die Transaktionen auf Coinbase und seine geheimen operativen Sicherheitspraktiken zurückzuführen seien. Wie Coinbase nun bestätigte, waren die Vermutungen richtig.

Wie Coinbase in einem kürzlich veröffentlichten Blogbeitrag bestätigte, waren viele dieser „Wal“-Transaktionen tatsächlich auf interne Sicherheitsmaßnahmen zurückzuführen. Das Unternehmen enthüllte in dem Beitrag, dass es kürzlich 5% aller Bitcoin, 8% aller Ether und 25% aller Litecoin, die sich im Umlauf befinden, über eine Reihe von Transaktionen bewegt hat – die Coinbase vermutlich als die „größte Krypto-Migration seit Bestehen der Studie“ bezeichnet hat. Und so wie es aussieht, ist der Dollarwert der Bestände, die das Unternehmen besitzt, sagenhafte 5 Milliarden Dollar wert. Die Reihe von Transaktionen bedeutet die größte Abfolge von Transaktionen, die je von einer einzigen Einheit ausgeführt wurden, sei es eine Kryptofirma, ein Wal, eine Investmentgruppe oder Satoshi Nakamoto selbst.

Laut dem Blogbeitrag war einer der Hauptgründe für die Transaktionen, das langwierige vorab geplante Sicherheitsupgrade, dass die Börse auf seine laufende Token-Erweiterung vorbereitet hat, bei der in den letzten Monaten eine Reihe neuer Kryptowährungen bei Coinbase eingeführt wurden. Ursprünglich konzentrierte sich das Geschäftsmodell von Coinbase auf einige wenige Kryptowährungen – Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash und Litecoin. Seit wenigen Monaten hat die Börse jedoch unter anderem auch Ethereum Classic (ETC), Basic Attention Token (BAT) und Zcash (ZEC) hinzugefügt. Erst gestern fügte die Börse vier weitere Token hinzu – Golem, DAI, Maker und Zilliqa.

Neue Coinbase Storage Facility erklärt

Was die zugrunde liegenden Grundlagen betrifft, so begann das neu aktualisierte Coinbase-Speichersystem ursprünglich im Oktober, wo das technische Team einen Schlüsselgenerierungsprozess durchführte. Kurz gesagt, der Prozess bestand darin, eine Reihe von Schlüsseln zu erstellen, und durch die Unterstützung von scanfreundlichen QR-Codes wurden diese Schlüssel anschließend aufgeteilt.

Der kryptografische Prozess, auch bekannt als Shamir’s Secret Sharing, ist ein Mechanismus, der dazu dient, private Daten sicher und geschützt zu halten. Nach der Aufteilung der Schlüssel werden diese dann auf mehrere Standorte verteilt – mehrere Coinbase Mitarbeiter müssen sie gemeinsam freischalten. Obwohl dieser Prozess sehr ähnlich wie bei einer Multisig-Wallet klingt, besteht der wesentliche Unterschied darin, dass er mit Kryptowährungen kompatibel ist, die sonst nicht geeignet wären.

Coinbase fügte hinzu, dass dieses System das Risiko von Schlüsselverlusten und Missbrauch mindert und gleichzeitig „erstklassige Key Governance und Audit unterstützt, während es währungsunabhängig ist“. Angesichts des Strebens der Börse eine ausgezeichnete Beziehung zu den US-Regulierungsbehörden zu schaffen und institutionelle Investitionen anzuziehen, wird Coinbase wahrscheinlich darauf hoffen, dass ihr neu eingeführtes Speichersystem die Nutzer davon überzeugen wird, dass sie die Plattform der Wahl für Großinvestoren wird.

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