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China verstärkt sein Kryptowährungs-Verbot: Krypto-News-Portale auf WeChat gesperrt

Wie die South China Morning Post berichtet, hat die chinesische Regierung Kryptowährungs-News-Accounts bei WeChat schließen lassen und Krypto-Events in Hotels in Peking verbieten lassen. CNBC Crypto Trader Moderator, Ran Neuner spricht sogar von einem neuen Verbot von Kryptowährungen in China.

Bei den beiden Vorfällen handelt es sich um die jüngsten Ereignisse im Rahmen des anhaltenden Vorgehens gegen Kryptowährungen, welches im letzten Jahr September mit Verboten von lokalen Krypto-Börsen und ICOs begann. Während China bereits ein generelles Verbot Kryptowährungsbörsen und den Handel eingeführt hat, betrifft das jüngste Verbot die Kommunikationskanäle, mittels derer über Kryptowährungen berichtet wird. Trotz des harten Durchgreifens im vergangenen Jahr haben chinesische Krypto-Nachrichtenportale an Popularität gewonnen und können Millionen von täglichen Besuchern vorweisen. Dies scheint der chinesischen Regierung ein Dorn im Auge zu sein.

Wie die South China Morning Post berichtet, wurden mindestens acht WeChat-Konten, die sich auf Blockchain- und Kryptowährungen konzentrieren, geschlossen. Tencent, der Betreiber von WeChat, sagte in einer Erklärung gegenüber der South China Morning Post, dass es diese Konten im „nationalen Interessen“ und durch „öffentliche Auftrag“ dauerhaft geschlossen habe, da sie „im Verdacht stehen, Informationen über ICOs und Spekulationen über den Kryptowährungshandel zu veröffentlichen“.


Die gesperrten Accounts auf WeChat stammen von einigen der beliebtesten Krypto-News-Portale in China, darunter Jinse Caijing und Huobi News, deren Apps und Webseiten allerdings noch in Betrieb sind. Dennoch ist das Sperren der Accounts eine überraschende und große Neuigkeit.

Huobi News ist das News-Portal, einer der weltweit größten Kryptowährungsbörsen mit Sitz in Beijing. Jinse Caijing ist in China nicht weniger bekannt mit 350.000 Webseiten-Aufrufen am Tag. Darüber hinaus hatte Jingse Caijing, das 2016 gegründet wurde erst August 2018 mehr als 1,2 Millionen USD an Risikokapital von dem in Tokio ansässigen Node Capital erhalten.

Davon unabhängig berichtete die South China Morning Post auch darüber, dass der Bezirk Chaoyang in Peking am 17. August eine Bekanntmachung herausgab, welche es Hotels, Bürogebäuden und Einkaufszentren verbietet, Events für Kryptowährungen auszurichten. Wie das Portal herausgefunden hat, wurde das Verbot durch eine lokale Veranstaltung ausgelöst, die letzte Woche von einer ausländischen Kryptowährungsbörse organisiert war.

Wie Korean Cryptocurrenciy und Blockchain News via Twitter mitteilte, erwarten die lokalen Medien im September weitere Schritte seitens der chinesischen Regierung.

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