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Wird China den Handel über ausländische Kryptowährungsbörsen verbieten?

5 Februar 2018 By Marcus Misiak

Nachdem China in den letzten Wochen immer stärker gegen Kryptowährungen im eigenen Land vorgegangen ist, steht nun ein generelles Verbot für den Handel mit Kryptowährungen, auch auf ausländischen Börsen, im Raum. Zuletzt wurden die Regularien für Miner stark verschärft, sodass in der Folge viele Kryptominer auf andere Länder ausgewichen sind. 

Die Nachrichten über eventuelle Verbote von Kryptowährungen und über sehr strikte Regularien scheinen nicht abzureißen. Nachdem vor einigen Wochen Südkorea im Mittelpunkt der Diskussion stand, letzte Woche Indien, kommen jetzt neue Negativschlagzeilen aus der Volksrepublik China.

In einem offiziellen Artikel der Webseite Thepaper.cn heißt es:

To prevent and mitigate financial risks, authorities will take regulatory measures against ICOs and virtual currency exchanges inside and outside the country, including the banning of relevant businesses, banning and disposing of domestic and foreign exchange virtual currency websites.

Seit dem offiziellen Verbot der Kryptowährungen in China sind viele Investoren auf ausländische Exchanges ausgewichen um so dieses Verbot zum umgehen. Mit den jetzt folgenden Maßnahmen soll diese Regelungslücke jetzt womöglich endgültig gestoppt werden. Wie immer wird von der Regierung angeführt, dass Kryptowährungen Geldwäsche vereinfachen und fördern bzw. ein Schneeballsystem sind.

[R]isks are still there, fuelled by illegal issuance, and even fraud and pyramid selling.

China hatte Kryptowährungen bereits letztes Jahr offiziell gebannt. Die eigene Bevölkerung fand jedoch weiterhin Wege am Kryptowährungsgeschäft teilzunehmen. Mit dem Fahrplan der Regierung für die nächste Zeit soll hierbei jetzt endgültig ein Riegel vorgeschoben werden.

Solche Schlagzeilen gab es in der letzten Zeit nur zu oft zu hören, sodass auch diese Meldung keine wirklich bahnbrechende Neuigkeit für die Kryptowelt darstellt. Ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen dieser Schlagzeile und dem aktuellen Kursabfall besteht, bleibt offen.

Unserer Meinung nach sollten in der aktuellen Situation des Marktes keine Panikverkäufe getätigt werden. Viel mehr bleibt abzuwarten, inwiefern sich diese Ankündigen tatsächlich in der Zukunft bewahrheiten werden. Zu oft gab es in der Vergangenheit potenziell schlechte Schlagzeilen, die sich kurze Zeit später als falsche Interpretationen herausgestellt haben.

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