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China gibt Startschuss für umfassende Blockchain-Förderung

China setzt bei der Blockchain-Technologie auf die großen Schritte. Binnen fünf Jahren sollen über zwei Mrd. USD investiert werden. Schon jetzt fließen Gelder.

Eigene Kryptowährung parallel zur Blockchain-Offensive?

Aus dem Umfeld der chinesischen Regierung gab es in den vergangenen Wochen einige weltweit beachtete Nachrichten. Auf der einen Seite es Meldungen zum (wenigstens vorläufigen) Verzicht auf ein Mining Verbot, die Krypto-User im Land begeistert. Schon etwas früher hatte sich Staatspräsident Xi Jinping zu Wort gemeldet mit einer Stellungnahme zur Blockchain-Technologie. Diese war fälschlicherweise als grundlegend positives Statement Chinas zum Bitcoin und anderen Kryptowährungen gedeutet worden. Deshalb sah sich die politische Führung zu einer Richtigstellung gezwungen. China hält Kryptowährungen für weiterhin riskant. Die Chancen der Blockchain aber müssten von Chinas Regierung und Wirtschaft genutzt werden. Nun gibt es Details zum Investitionsziel der Volksrepublik. Der Markt darf sich freuen, denn das asiatische Land will ordentlich investieren in den kommenden Jahren.

Typisch China: Regierung nennt Fünfjahresplan für Investitionen

Fürs erste beziehen sich die Informationen auf die Zeitspanne bis 2023. Für die kommenden plant die Regierung Investments mit einem Volumen von zwei Milliarden US-Dollar oder sogar mehr. Das würde der Blockchain-Branche auch weltweit stärken, darin sind sich Beobachter schon jetzt einig. Und auch wenn Chinas Führung Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen für gefährlich hält und lieber an einer eigenen Digitalwährung arbeiten möchten: Auch die zahlreichen Token werden mit Sicherheit von den enormen Investitionen Chinas profitieren. Ebenso die Mining Industrie Wie immer steckt sich das Land hohe Ziele. Aktuellen Berichten aus dem Hause International Data Corporation (IDC) sprechen von einer prognostizierten Jahreswachstumsrate von mehr als 65 %. IDC ist ein renommierter Spezialist für Marktforschung.

Erste Finanzierungsrunden kamen Banken und Zahlungsdiensten zugute

Bekannt wurde nun auch, welche Branche in 2019 in den Genuss staatlicher Kapitalspritzen zur Entwicklung neuer Blockchain-Strategien kamen. Zu nennen sind an erster Stelle Banken. Aber auch Entwickler innovativer Zahlungstechnologien hat der Staat den aktuellen Meldungen zufolge finanziert. Darüber hinaus förderte der Staat den landesweiten Einzelhandel, in dem viele Experten großes Potenzial für die Anwendung der Blockchain sehen. Mit den erneuten Ankündigungen unterstreicht Peking letzten Endes eindrucksvoll, dass man nicht nur große Worte findet. Auf dem Weg zur Führungsnation im Bereich der Blockchain-Entwicklung lässt das Land also jetzt und in den kommenden Jahren seinen Worten Taten folgen. Ein Beispiel für die Veränderungen ist Hongkong. Dort startete in der nahen Vergangenheit bereits ein neues Lizenzierungsverfahren für Kryptobörsen.

Featured Image: Von Xiao Zhou | Shutterstock.com

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