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CFTC erlaubt Mitarbeitern den Handel mit Kryptowährungen

Wie Bloomberg gestern erfahren hat, erlaubt die amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) seinen Mitarbeitern den Handel mit Kryptowährungen. Von der Erlaubnis ausgeschlossen sind lediglich die Bitcoin Futures, die erstmalig durch die CBOE und CME im Dezember letzten Jahres ausgegeben wurden.

Bloomberg hat gestern berichtet, dass Mitarbeiter der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) offiziell und mit Erlaubnis der Behörde mit Kryptowährungen handeln dürfen. Die Entscheidung sei eine Reaktion auf zahlreiche Anfragen von Mitarbeitern. Woraufhin die CFTC bereits am 05. Februar eine interne Stellungnahme versendet hat, die den Mitarbeitern den Handel erlaubt. Demnach sind Kryptowährungen wie Wirtschaftsgüter („commodities“), z. B. Edelmetalle, Öl und andere handelbare Güter zu behandeln.

Eingeschränkt werden die CFTC-Mitarbeiter nur dadurch, dass sie Kryptowährungen nicht „Margin“ handeln und ggf. bekannte Insiderinformationen (aus ihrer Tätigkeit bei der CFTC) nutzen dürfen. Darüber hinaus ist es CFTC-Mitarbeitern nicht erlaubt in Bitcoin-Futures zu investieren, da diese in den Zuständigkeitsbereich der Aufsichtsbehörde fallen und einen Interessenkonflikt hervorrufen würden.

Wenn wir bei dem Beispiel von Öl und Edelmetall bleiben, dann kann die CFTC diese Märkte nicht regulieren, in denen Öl oder Edelmetalle gekauft und verkauft werden. Stattdessen kontrolliert sie Terminkontrakte („Futures“), die aus Öl- oder Edelmetallpreisen abgeleitet werden.

Übertragen auf Kryptowährungen hat die Behörde somit nicht die Befugnis Kryptowährung selbst zu überwachen. Allerdings hat sie ein unmittelbares Aufsichtsrecht gegenüber den Bitcoin-Futures-Märkten, von denen die ersten im Dezember letzten Jahres auf der Chicagoer CBOE-Börse und CME lanciert wurden. Insofern ist die Erlaubnis für die Mitarbeiter der CFTC mit Kryptowährungen zu handeln eine „logische“ Folge.

Bei der Securities and Exchange Commission (SEC), die hauptsächlich für die Aufsicht über Initial Coin Offerings zuständig ist, gibt es seit Ende Januar dieses Jahres eine ähnliche Regelung. Demnach dürfen Mitarbeiter der Behörde aus ethischen Gründen erst sieben Tage nach Abschluss eines ICOs in die Kryptowährung investieren.

Die Entscheidung der CFTC kommt zu einer Zeit, in der Bundesbehörden in den USA darüber debattieren, ob und wie Kryptowährungen auf nationaler Ebene reguliert werden. Insofern könnte die Entscheidung der CFTC unserer Meinung nach ein weiteres Indiz für eine „gemäßigte“ Regulierungsentscheidung auf nationaler Ebene sein.

Disclaimer: — Der Handel mit Kryptowährungen birgt ein großes finanzielles Risiko und kann bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Coin-hero.de stellt keine Anlageberatung und Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Die Webseiteninhalte dienen ausschliesslich der Information und Unterhaltung der Leser. Die hier getroffenen Aussagen stellen lediglich unsere eigene Meinung und keine Kaufempfehlung dar. Bitte unternehmen Sie auch eigene Recherchen, bevor Sie in Kryptowährungen investieren. Wir übernehmen keinerlei Haftung für jegliche Art von Schäden. Bitte lesen Sie auch unseren Haftungsausschluss im Impressum. —

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