HomeNewsCFTC belegt Kraken mit 1,25 Mio. Dollar Strafe wegen illegaler Krypto-Produkte

CFTC belegt Kraken mit 1,25 Mio. Dollar Strafe wegen illegaler Krypto-Produkte

Die CFTC erklärte, die Strafe sei eine der Maßnahmen, die sie zum Schutz der US-Anleger ergreife

Kraken, eine der führenden Kryptowährungs-Börsen in den USA, wurde von der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) mit einer Geldstrafe belegt, weil sie unregulierte Krypto-Investmentprodukte angeboten hat.

Laut einer Anordnung der CFTC vom Dienstag, den 28. September, hat Kraken US-Kunden illegal Zugang zu Kryptoprodukten angeboten und damit gegen regulatorische Richtlinien verstoßen.

"Die Anordnung der CFTC stellt fest, dass Kraken von etwa Juni 2020 bis Juli 2021 US-Kunden, die nicht zugelassene Vertragsteilnehmer waren, margined retail commodity transactions in digitalen Vermögenswerten angeboten hat", sagte die Regulierungsbehörde in einer Pressemitteilung.

Die CFTC teilte mit, dass die Börse es versäumt habe, "sich als Futures Commission Merchant (FCM) zu registrieren", und dass sie die Nutzer dem Handel mit Einschüssen ausgesetzt habe, was den Anforderungen der US-Rohstoffmärkte zuwiderlaufe.

Kraken muss daher eine Geldstrafe in Höhe von 1,25 Millionen Dollar zahlen und "weitere Verstöße gegen den Commodity Exchange Act (CEA) unterlassen", so die Kommission weiter.

Laut CFTC-Direktor Vincent McGonagle ist das Vorgehen gegen Kraken Teil des Mandats der Regulierungsbehörde zum Schutz der US-Kunden. Er fügte hinzu, dass jede Firma oder jeder Börsenanbieter, der den Handel mit Einschüssen oder Hebeln anbieten möchte, sicherstellen muss, dass sie registriert sind und dass alle Produkte wie gesetzlich vorgeschrieben reguliert sind.

Kraken hat sich mit der CFTC geeinigt, und es wird erwartet, dass die Krypto-Plattform die geforderte Geldstrafe innerhalb von 30 Tagen zahlt.

Berichten zufolge strebt die Börse auch eine weitere Zusammenarbeit mit der Regulierungsbehörde an, um die Einhaltung der Vorschriften sowie Klarheit in diesem Bereich zu gewährleisten.

Einem Bericht von CoinDesk zufolge wird Kraken keine gerichtliche Überprüfung der Angelegenheit anstreben.

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