HomeNewsCEO von Binance: Ethereum und EOS werden auf lange Sicht zu langsam sein

CEO von Binance: Ethereum und EOS werden auf lange Sicht zu langsam sein

Das Fortune Magazin hat gestern ein Interview mit dem CEO von Binance, Changpeng Zhao, veröffentlicht, in dem „CZ“ eine überraschende Sichtweise auf die heute führenden Smart Contract Plattformen Ethereum und EOS teilte.

Changpeng Zhao, der im letzten Jahr mit der Börse aus dem Nichts auftauchte, um Binance zur weltweit größten Kryptowährungsbörse nach Handelvolumen zu entwickeln, teilte einige seiner großen Ideen über die Zukunft von Binance und Kryptowährungen gegenüber dem Fortune Magazin mit.

Der CEO von Binance führte aus, dass allgemeine Smart Contract Plattformen, d. h. auch Ethereum und EOS, nicht schnell genug sein werden, um auf lange Sicht erfolgreich zu sein. In dem Interview sagte „CZ“ überraschenderweise, dass er glaubt, dass sie von Projekten überholt werden, die Entwicklern Tools zum Schreiben von Blockchains für bestimmte Zwecke geben, indem sie schnellere und effizientere Protokolle anbieten.

„CZ“ nannte neuere Projekte wie Komodo und Tendermint, die es ermöglichen, Blockchains für bestimmte Zwecke zu schreiben, um damit eine Zukunft aus zahlreichen maßgeschneiderten Blockchains zu schaffen. Während es laut Zhao in den letzten zwei Jahren eine Explosion von DApps gab, die vorwiegend auf Ethereum entwickelt wurden, sei die Realität, dass nur sehr wenige sie tatsächlich benutzen. CZ erklärte:

Wir sind immer in einem sehr frühen Stadium was DApps betrifft. Die meisten sind nur ein Proof of Concept oder einfache Spiele.

Dies wird sich wahrscheinlich bald ändern, so Zhao. Wenn er recht behält, wird bis zum Jahr 2020 eine breitere Nutzung von Blockchain-basierten Messaging-Funktionen, Spielen, sozialen Netzwerken und Bewertungssystemen erfolgen. Die nächste Stufe danach wird das E-Commerce sein, erwartet er.

Ob Changpeng Zhao damit recht behalten wird, bleibt natürlich abzuwarten. Sowohl Ethereum und als auch EOS arbeiten daran, ihre derzeitigen Transaktionsgeschwindigkeiten erheblich zu verbessern. Der Gründer von Ethereum, Vitalik Buterin, sagte kürzlich, er halte es für machbar, die Geschwindigkeit auf eine Million Transaktionen pro Sekunde zu erhöhen.

„Die Zukunft ist dezentral, wird aber eine Weile dauern“

Zhao sagte auch, dass er mit voller Kraft an dem dezentralen Exchange von Binance, der noch in diesem Jahr starten soll, arbeitet. Darüber hinaus hat Binance diese Woche seine erste Akquisition mit der Wallet-App TrustWallet, die auch als Browser dient, angekündigt.

Zur deztralen Zukunft gehört für CZ auch die Zusammenarbeit mit dem Land Malta für eine globale dezentrale Gemeinschaftsbank. Diesbezüglich erklärte er:

In entwickelten Märkten ist mehr Geld zu verdienen, aber mehr Regulierung und Wettbewerb ist gesättigt. Wir wollen aber nicht mit Coinbase und Winklevoss-Gemini konkurrieren. Die dortige Strategie erfordert viele Anwälte und Lobbyarbeit.

Er fügte hinzu, dass er es vorzieht, in Orten wie Malta zu arbeiten, wo er direkt mit einem Staatschef zusammenarbeiten kann, um die Ideale eines dezentralisierten Finanzsystems zu fördern.

Daher sieht er auch keinen Kampf um die Marktanteile mit Coinbase und Gemini. Stattdessen sagt CZ, dass Coinbase die Vorarbeit schätzt, die Binance in Malta spielt, während Binance, Coinbase dankbar für seine Arbeit ist, die den US-Gesetzgebern dabei hilft, Krypto zu verstehen. CZ sagte:

Wir haben eine sehr gute Beziehung zu Coinbase.

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