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CEO: Kryptowährungen könnten dem Visa-Zahlungsnetzwerk

Visa wird seinem Zahlungsnetzwerk eventuell Kryptowährungen hinzufügen, weil das Unternehmen diese sicherer und nützlicher machen kann

Visa-CEO Al Kelly glaubt, dass der Zahlungsriese das Zeug dazu hat, Kryptowährungen sicherer, nützlicher und anwendbarer zu machen. Der Zahlungsriese könnte in Zukunft Kryptowährungen in sein Netzwerk aufnehmen.

Kelly machte dies den Anlegern des Unternehmens während der Bilanzpressekonferenz für das erste Quartal 2021 am Wochenende bekannt. Das wachsende Interesse an Kryptowährungen hat Visas Aufmerksamkeit geweckt. Das Unternehmen beabsichtigt, sich bald in den Sektor vorzuwagen.

Der CEO verglich Bitcoin mit Gold und nannte es das digitale Gold, da es eher Vermögenswert als Währung ist. Er erklärte: „Wir denken an den Kryptomarkt in zwei Segmenten. Erstens gibt es Kryptowährungen, die neue Assets darstellen, wie z. B. den Bitcoin. Zweitens gibt es digitale Währungen oder Stablecoins, die direkt durch bestehende Fiat-Währungen gedeckt sind. Wir sehen alle Währungen in diesem ersten Segment als digitales Gold. Sie werden überwiegend als Vermögenswerte gehalten, die zu diesem Zeitpunkt nicht in nennenswerter Weise als Zahlungsmittel verwendet werden.“

Visa beabsichtigt, mit Wallets und Krypto-Börsen zu zusammenzuarbeiten, damit Nutzer digitale Währungen mit ihren Visa-Anmeldeinformationen kaufen können. Der Zahlungsriese möchte Nutzern auch die Auszahlung mit ihren Visa-Zugangsdaten ermöglichen, damit sie bei jedem der 70 Millionen VISA akzeptierenden Händler weltweit Waren und Dienstleistungen bezahlen können.

Kelly wies darauf hin, dass ihre Arbeit etwas einfacher sein wird, da sich 35 der führenden Plattformen und Geldbörsen für digitale Währungen, darunter crypto.com, BitPanda, Fold und BlockFi, bereits für eine Partnerschaft mit Visa entschieden haben.

Der CEO argumentiert, dass Kryptowährungen zu einem anerkannten Tauschmittel werden, was das Unternehmen dazu ermutigt, sie seinem Netzwerk hinzuzufügen, das bereits über 160 Fiat-Währungen unterstützt.

Bitcoin und andere Kryptowährungen gewinnen zunehmend Aufmerksamkeit im Mainstream-Finanzsektor. In den Anfangsjahren griffen Finanzinstitute und Experten den Bitcoin an. Einige von ihnen nannten ihn eher ein Glücksspiel als einen Vermögenswert oder eine Währung. Führende Finanzinstitute wie JPMorgan, Goldman Sachs und andere haben jedoch ihre Haltung geändert. Sie wagen sich jetzt an den Kryptomarkt oder ermutigen ihre Kunden, den Bitcoin in ihr Portfolio aufzunehmen.

Der Beitritt von Bitcoin zum Visa-Netzwerk könnte die Akzeptanz der Kryptowährung fördern, da sie von Milliarden Menschen weltweit für Visa-Zahlungen genutzt werden kann.

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