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Boston Fed und MIT veröffentlichen im Juli Prototypen des digitalen Dollars

Forscher der Federal Reserve Bank von Boston und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) werden im Juli Prototypen des digitalen Dollars vorstellen

Forscher der Boston Federal Reserve und des MIT arbeiten derzeit am Prototypen des digitalen Dollars. Es wird erwartet, dass sie die Prototypen bis Juli veröffentlichen, nachdem sie gemeinsam fast ein Jahr lang an dem Projekt gearbeitet haben.

Laut Bloomberg haben die Forscher beider Institutionen im August 2020 begonnen, Prototypen für eine digitale Dollar-Plattform zu entwickeln. James Cunha, der Projektleiter der Boston Fed, gab bekannt, dass das Team zwei Plattformen vorstellen wird. Mit diesen können digitale Dollartransaktionen verschoben, gespeichert und abgewickelt werden. Er lehnte es jedoch ab zu sagen, ob eine der Plattformen mit Blockchain-Technologie funktionieren würde.

Cunha wies darauf hin, dass andere nach der Veröffentlichung der Prototypen den Code einsehen und darauf aufbauen können. Er erklärte, dass die Arbeit der Fed zeigen soll, was möglich ist, ohne sich zu wichtigen Themen zu äußern, mit denen sich die Fed, das Finanzministerium und der Kongress befassen müssen. Cunha erklärte: „Wir halten es für wichtig, dass wir nicht auf die politische Debatte warten, denn dann sind wir ungefähr ein Jahr zurück“, sagte Cunha. „Dies wird eine erhebliche Reichweite für die Branche und eine ernsthafte Debatte erfordern“, fügte er hinzu.

Im vergangenen Monat sagte der Fed-Vorsitzende Jerome Powell gegenüber dem House Financial Services Committee, dieses sei Jahr ein entscheidendes Jahr für den digitalen Dollar. Denn Spitzenbanken würden mehr mit dem Gesetzgeber und der Öffentlichkeit über das Thema sprechen.

Banken sind gegen den digitalen Dollar

Ein digitaler Dollar könnte die Art und Weise ändern, wie Amerikaner Geld verwenden. Banken im Land befürchten, die größten Verlierer zu sein, fügte Bloomberg hinzu. Daher arbeitet die Haupthandelsgruppe der Banken hart daran, den Kongress davon zu überzeugen, dass das Land keinen digitalen Dollar brauche.

Zahlungsriesen wie Visa und MasterCard versuchen, mit Zentralbanken zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass die neuen CBDCs in ihren Netzwerken verwendet werden können. Michael Del Grosso, Analyst bei Compass Point Research & Trading LLC, sagte Bloomberg gegenüber, dass jeder befürchtet, dass der digitale Dollar alle etablierten Akteure stören könnte.

Die digitalen Währungen der Zentralbanken werden weltweit allmählich zunehmend beliebter, da die Spitzenbanken mit den Innovationen des Privatsektors Schritt halten wollen.

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