Newsflash: Ripple unterstützt Startup, Datenlack bei Binance

Ripples Investmenttochter Xpring unterstützt ein weiteres Startup mit dem Namen „Equilibrium Connect“, dass sich auf die Entwicklung von Open-Source-Tools für das Interledger-Protokoll (ILP) konzentriert. Ripple baute das ILP, um Finanzinstituten die Möglichkeit zu geben, Zahlungen über eine Vielzahl von verschiedenen Ledgern abzuwickeln.

Equilibrium Connect plant derzeit den Aufbau eines Open-Source-Multi-Währungskonnektors, der zum Start Bitcoin, Ethereum und XRP unterstützen soll. Der Konnektor ermöglicht es zwei verschiedenen Parteien, die dabei jeweils verschiedene Kryptowährungen verwenden, eine Transaktion nahtlos und ohne weitere Probleme abzuwickeln. Das Unternehmen schreibt, dass eine weltweit einheitliche Schnittstelle benötigt wird (frei übersetzt):

Wir sind fest davon überzeugt, dass die Welt eine standardisierte Schnittstelle für den Zahlungsverkehr braucht und sehen Interledger als die einzige derzeit verfügbare Technologie mit einem tragfähigen Modell für die Umsetzung dieser Vision.

Equilibrium Connect wurde gegründet, um die Weiterentwicklung des Interledger-Protokolls zu unterstützen und das Ökosystem zu erweitern, indem Tools entwickelt wurden, die es Entwicklern erleichtern, Interledger in ihre Anwendungen zu integrieren.

Dabei sollen Unternehmen jeglicher Art und Größe sehr einfach und schnell Anschluss an die API finden, durch deren Einsatz eine Verbindung zwischen jeglichen Fiat- und Kryptowährungen hergestellt werden soll. Besonders Entwickler sollen die Plattform nutzen, um schnell und einfach ans Ziel zu gelangen (frei übersetzt):

Wir werden eine einfache Web-API bereitstellen, die es Anwendungen ermöglicht, mit dem Interledger-Netzwerk zu interagieren und schnell Gelder zwischen Netzwerken, Shards oder traditionellen Zahlungssystemen zu verschieben.

Wir werden ein einfaches und konformes On-Boarding-Erlebnis für Benutzer im gesamten Netzwerk entwickeln und implementieren.

Die Muttergesellschaft von Equilibrium Connect ist Equilibrium Labs, das Infrastrukturlösungen für Web3-Produkte und -Dienstleistungen entwickelt und eine Plattform für den Aufbau von Derivaten auf Ethereum anbietet. Ripple investiert erneut in ein Startup, dass die Verbreitung und Adaption der Technologien von Kryptowährungen vorantreiben möchte.

Gibt es bei der Bitcoin Börse Binance ein Datenlack?

In einer Telegram-Gruppe mit rund 700 Mitgliedern werden derzeit KYC-Dokumente wie Reisepässe, Führerscheine und Ausweise von potenziellen Opfern gepostet. Der Hacker verlangt eine Entschädigng von 300 BTC von Binance, dann würde er alle gestohlenen Dokumente an die Börse zurückgeben. Mittlerweile hat sich jedoch bereits der CEO der Binance, Changpeng Zhao, zu Wort gemeldet und darauf hingewiesen, dass die Hacker alte Fotos nutzen, die ein wesentliches Merkmal nicht tragen.

Alle KYC-Dokumente werden von Binance mit einem spezifischen Wasserzeichen versehen, damit diese als Original identifiziert werden können. Alle bisher vom Hacker geleakten Fotos tragen keine Wasserzeichen und stammen aus der Zeit vom Februar des Jahres 2018. Zhao wies daraufhin, dass es eine „alte Geschichte“ ist, die gerade neu aufgebrüht wird.

Wenngleich die Situation beunruhigend aussieht, sollten Nutzer der Börse nicht in Panik verfallen. Es wird geraten, keinen Telegram-Gruppen beizutreten, die dabei helfen möchten eine Prüfung des Nutzers durchzuführen, ob eventuell seine Daten gehackt wurden. Bislang gibt es noch keine weiteren Schritte oder Bekanntgebungen. Nutzer der Plattform sollten Telegram-Gruppen die derartige oder ähnliche Versprechungen geben, meiden und sich streng davon fern halten. Eventuell wird veruschen Hacker mit Hilfe der Telegram-ID Daten abzugreifen und weiteren Schaden anzurichten.

Insgesamt gilt nach wie vor: Es sind keine Guthaben von Nutzern betroffen und derzeit deuten die Hinweise daraufhin, dass Hacker versuchen Binance zu erspressen, mit gefälschten alten Daten.

Featured Image: wsf-s | Shutterstock

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