Craig Wright droht Bitcoin und Bitcoin Cash Entwicklern mit Klage

Craig Wright behauptet, dass Bitcoin sein geistiges Eigentum ist und dass alle diejenigen, die dagegen verstoßen haben (d.h. die Bitcoin Core-Entwickler), kurz davor stehen, rechtlich verfolgt zu werden. Der selbsternannte Satoshi Nakamoto skizzierte in seinem Blog-Post weitere „Ansichten“, darunter, dass alle Nodes und Miner im Bitcoin-Netzwerk seine persönlichen Agenten seien.

Craig Wright ist wieder in den Nachrichten. Diesmal steht allerdings nicht wegen seines laufenden Gerichtsstreits mit den Erben seines ehemaligen Geschäftspartners Ira Kleiman im Fokus der Krypto-Gemeinschaft, sondern wegen neuer Behauptungen auf das geistige Eigentum an Bitcoin. Der selbsternannte Satoshi Nakamoto macht derzeit mit einem neuen Blog-Post Schlagzeilen, in welchem er damit droht, die Entwickler von Bitcoin Core (BTC) und Bitcoin Cash (BCH) zu verklagen.

In dem Beitrag vom 13. Februar auf seiner Website diskutiert Wright ausführlich über seine „ursprüngliche Vision“ für Bitcoin und wie sich die Hard Forks, wie er auch Bitcoin Core bezeichnet, davon entfernt haben. Dem Beitrag zufolge besitzt er als „alleiniger Schöpfer“ von Bitcoin die vollen Rechte an der Bitcoin-Registry. Das bedeutet, dass die Software abgezweigt und alternative Versionen davon erstellt werden können, solange die zugrunde liegende Datenbank intakt bleibt, erklärte er.

Wright fuhr fort und erklärte, dass sowohl Bitcoin als auch Bitcoin Cash, die er Bitcoin Core (Core) und Bitcoin ABC (ABC) nannte, versucht haben, seine Datenbank ohne Erlaubnis zu benutzen. Dies, so sagte er, stehe kurz vor dem Ende.

Diejenigen, die mit den kopierten Systemen zu tun haben, die sich als Bitcoin ausgeben, nämlich BTC oder CoreCoin und BCH oder BCash, werden hiermit zur Kenntnis gezogen. Bitte vertrauen Sie mir, wenn ich sage, dass ich viel netter bin, bevor die Anwälte eingeschaltet werden.

Bitcoins Anspruch auf Dezentralisierung ist „aus dem Zusammenhang gerissen“

In einem Versuch, seine Behauptung über den Besitz von Bitcoin zu untermauern, sagte Wright, dass die Zentralisierung von Bitcoin überdramatisiert sei. Seiner Meinung nach ist die Zusammenfassung des Bitcoin Whitepapers, welches er angeblich geschrieben hat, „aus dem Zusammenhang gerissen“ und führt oft zu einer falschen Ansicht – nämlich der, dass Bitcoin ein völlig dezentralisiertes System ohne jeglichen Besitzanspruch ist.

Was Bitcoin sei, behauptet er, sei ein verteiltes Register, dessen Eigentumsrechte allein ihm gehören. Der Code ist, wenn man Wright glauben würde, doch nicht das Gesetz („Code is law“). Über den gesamten Blogeintrag deutet Wright immer wieder an, dass der einzige Eigentümer des Netzwerks nur er allein sei. Der nChain Wissenschaftler zitierte Abschnitt 15 der britischen Databases Regulations von 1997, in dem es heißt, dass der Hersteller einer Datenbank der erste Eigentümer einer Datenbank ist, nicht deren nachfolgende Mitglieder. Als solche, erklärte er, hätten Miner und Nodes keine Rechte.

Nodes und Miner vergeben daher Unteraufträge gemäß dem ursprünglich von mir erstellten Regelwerk. Das heißt, sie befolgen eine Reihe von Regeln und handeln als meine Agenten“, schrieb er. Zunächst bleibt abzuwarten, ob Wright die Klagen gegen die Bitcoin Core und Bitcoin Cash Entwickler weiterführt. Nachdem zuvor mehrere seiner Klagen wegen mangelnder Zuständigkeit abgewiesen wurden, schien Wright dieses Thema eingehend untersucht zu haben. Er bemerkte in dem Blog-Post, dass die Seniorpartner der Bitcoin Core- und Bitcoin Cash-Partnerschaften“ in Europa und Großbritannien ansässig sind, was die Möglichkeit bietet, sie in den Rechtsstreit einzubeziehen, ohne dass es zu einer „gerichtlichen Problemen“ kommt.

Featured Image: Shawn.ccf | Shutterstock

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