Bitrefill CEO: Warum die Bitcoin Transaktionsgebühren nie so hoch wie 2017 sein werden

Mit dem Anstieg des Bitcoin Preises steigen momentan auch wieder die Transaktionsgebühren an. Während Benutzer Bitcoin Transaktionen mit einem Minimum von 0,03 USD am unteren Ende des Bärenmarktes senden konnten, werden die meisten Transaktionen nun mit 1 oder 2 USD Gebühren gesendet. Einige Skeptiker bringen daher wieder die alten „Klischees“ und Anschuldigen hervor, dass Bitcoin Transaktionen zu teuer sind. 

Aber, wie Sergej Kotliar, der Vorstandsvorsitzende von Bitrefill, sagte, wird das Gebührenproblem nie wieder so extrem sein, wie zu den Hochzeiten des letzten Bullenmarktes. Wie in den unten stehenden Grafik von Kotliar zu sehen ist, ist das Wachstum des Mempools, das mit höheren Gebühren einhergeht, praktisch nicht einmal in der Grafik sichtbar. Tatsächlich nimmt der Mempool aktuell weniger als 10% der Größe von Ende 2017/Anfang 2018 ein, als die durchschnittliche Transaktionsgebühr für die Bitcoin-Blockchain wochenlang über etwa 20 USD lag.

Es gibt einige Argumente, die für Kotliars Behauptung sprechen. So haben zahlreiche Kryptowährungsbörsen einiges unternommen, um die Gebühren niedrig zu halten, indem sie SegWit implementiert haben und Batch-Transaktionen durchführen. Außerdem gibt es Sidechains/Second Layer/andere Lösungen in Form von Lightning, Liquid und Altcoins (nämlich Ethereum und Litecoin), um Werte zwischen den Börsen zu senden. So kommt Kotliar zu dem Schluss:

Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass 2017 in absehbarer Zeit zurückkehren wird. Im Gegenteil, sobald das Lightning Network oder Liquid produktiv gehen, verschwinden auch die letzten Spitzen.

Kotliar bekräftigt einen kürzlich von Bloomberg verfassten Bericht und stellt fest, dass ein Großteil der On-Chain-Aktivitäten auf spekulative Aktivitäten zurückzuführen ist, da Investoren, vermutlich Wale, ihre Bitcoin an Börsen schicken wollen, wenn die Preise schwanken. Und so machte er einige Vorschläge, wie Unternehmen im Kryptowährungsraum daran arbeiten können, die Gebühren für alle zu senken.

Erstens: Die in San Francisco ansässige Börse Coinbase batched ihre Transaktionen nicht, die angeblich „einen beträchtlichen Prozentsatz der mempool-Fläche ohne Nutzen auffressen“. Brian Armstrong, der Chief Executive der Plattform erklärte zwar Anfang 2018, dass sein Team aktiv an dem Thema arbeitete. Bisher wurde das Batching aber noch nicht produktiv eingeführt.

Zweitens und noch wichtiger sei, dass auch BitMEX Optimierungen an ihrer Stapelverarbeitung durchführt. Während die Transaktionen von Coinbase den ganzen Tag über stattfinden, bündeln sich die Transaktionen von BitMEX’s in einem einzigen, massiven Batch. Wie Kotliar erklärt, belaufen sich die „komisch nicht optimierten“ Transaktionen der Derivatebörse oft auf über vier Megabyte. Durch die Optimierung dieser Transaktionen durch „Best Practices“ könnte die Größe laut Kotliar um 98% schrumpfen und kaum zu einem Anstieg in der mempool-Chart führen.

Featured Image: Maquette.pro | Shutterstock

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