Bakkt verzeichnet neues Rekordvolumen während Bitcoin crasht

Gestern war zweifelohne nicht der beste Tag für Bitcoin-Investoren. Die Kryptowährung ist innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 8% gesunken, nachdem BTC bei 7.400 USD nach einem steilen Rückgang von knapp 8.000 USD eine gewisse Unterstützung gefunden hatte.

Der massive Einbruch kam weitgehend überrascht, vor allem in seiner Stärke. Während des Crashs von innerhalb 15 Minuten, bei dem der Bitcoin Preis von 8.000 USD auf 7.400 USD abstürzte, wurden Long-Positionen im Wert von über 200 Millionen Dollar auf der Plattformen BitMEX liquidiert. Seitdem hat sich der Markt etwas beruhigt und es wurden auf Margin-Trading-Plattform nur noch Long und Short-Positionen im Wert von mehreren Millionen Euro eingelöst. Jedoch gibt es auch eine positive Nachricht.

Laut Bakkt Volume Bot, einem Twitter-Roboter, der die Volumina des Flaggschiffs Bitcoin-Futuresmarktes der Börse verfolgt, hat die Börse ein Rekordvolumen erreicht. Tatsächlich registrierte der Bot ab 14:02 Uhr (EST), dass der Bitcoin-Futuresmarkt von Bakkt ein Handelsvolumen von 507 BTC gesehen hat, obwohl die Handelssitzung noch nicht zu Ende gegangen ist. Der Bakkt Volume Bot registrierte bis zum Ende des gestrigen Tages 640 Kontrakte (neues Allzeithoch), im Gegensatz zu 85 Kontakten auf Vortag.

Während es vermutlich keinen Bezug oder Zusammenhang zwischen dem Kurseinbruch von Bitcoin und dem Rekord des Bitcoin-Volumina von Bakkt gibt, haben viele Experten auf Mark Zuckerbergs Auftritt in Washington, D.C. geschaut. Zuckerberg trat gestern vor den US Kongress, um über Libra und andere Facebook-bezogene Themen zu sprechen. Zuckerberg wurde von Kongressabgeordneten über Libra ausgefragt und dabei harsch kritisiert. Die Abgeordneten warfen Facebook vor das etablierte Finanzsystem zu unterlaufen, Verbrechen zu verbreiten und die Souveränität der Zentralbanken und ihrer jeweiligen Regierungen zu verletzen.

Was kommt als nächstes für Bitcoin?

Nun, niemand ist sich nur allzu sicher. Aber während niemand eine definitive Antwort über die Richtung hat, die dieser Markt einschlagen wird, sehen technische Chartanalysten eher einen rückläufigen Trend. Gestern stellte der Analyst Philip Swift fest, dass Bitcoin im vorangegangenen Marktzyklus einem Muster der Bodenbildung im gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt folgte und dann seine erste Hausse-Rallye im gleitenden 100-Wochen-Durchschnitt bis zum Boden erlebte. Bitcoin scheint diesmal das Gleiche zu tun. Aber wenn der 100-wöchige gleitende Durchschnitt verloren geht, könnte eine potenzielle Makro-Baisse-Markt oder zumindest Monate mehr Konsolidierung folgen.

Das ist aber noch nicht alles. Der Rückgang wird das Auftreten des sagenumwobenen „Todeskreuzes“ etwas beschleunigen. In wenigen Tagen ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts wird Bitcoin ein „Todeskreuz“ erleben, wenn ein kurzfristiger gleitender Durchschnitt, oft der 50-Tage-Durchschnitt, da er auf kurzfristige Trends hinweist, unter einem langfristigen gleitenden Durchschnitt, oft der 200-Tage-Durchschnitt, liegt.

Bitcoin Hash Rate steigt kontinuierlich weiter

Daten von Blockchain.com zeigen, dass die Bitcoin Network Hash-Rate derzeit bei 114 Trillionen Hashes pro Sekunde (114 Millionen Tera Hashes pro Sekunde – TH/s) liegt. Dieser Wert stellt einen neuen Rekord für die Rechenleistung dar, die zur Sicherung des Netzwerks benötigt wird. Seit Anfang 2019 wächst die Hash-Rate von Bitcoin kontinuierlich und setzt regelmäßig neue Höchstwerte. Ein Blick auf die 7-Tage-Durchschnittswerte zeigt, dass die Bitcoin-Hash-Rate seit Anfang 2019 um fast 140% gestiegen ist.

Insofern zeigt die BTC Hash Rate, dass zumindest die Miner mit einem langfristig steigenden Preis rechnen. Wie wir berichteten, wird Bitmain eine Mega-Mining-Anlage in Rochdale Texas eröffnen.

Featured Image: AlekseyIvanov | Shutterstock

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