HomeNewsBitcoin Mining 20 Mal günstiger als die Förderung des Edelmetalls Gold

Bitcoin Mining 20 Mal günstiger als die Förderung des Edelmetalls Gold

15 September 2018 By Matthias Nemack

Dass das Krypto Mining mit hohem Energieverbrauch verbunden ist, steht außer Frage. Deshalb suchen viele Unternehmen der Branche nach Wegen, Kosten und Umweltbelastungen zu senken. Dass eine Auswertung nun weitaus höhere Kosten für den Abbau von Gold verweist, wird manchen Gegner des Kryptosektors durchaus überraschen.

Enorme Förderkosten beim Gold

Kritiker, die nach wie vor Probleme mit dem Erfolg der Kryptowährungen haben, heben vielfach die hohen Kosten für Bitcoin Mining und das Schürfen anderer Coins hervor. Dabei wird nun deutlich: Gold verusacht das 20-fache an Förderkosten. Hintergrund: Der Wert des Kryptomarktes beläuft sich nach aktuellen Meldungen auf 200 Milliarden US-Dollar, der Goldmarkt hingegen bringt es auf eine Marktkapitalisierung von etwa acht Billionen Dollar. Dieser deutliche Unterschied wird mitunter angeführt, wenn es um die Rechtfertigung der hohen Förderkosten beim Gold geht. Jährlich verursacht der Goldabbau nach Angaben des Fachportals LongHash Kosten in Höhe von mehr als 87 Milliarden Dollar, während das Mining von Bitcoins mit knapp 4,3 Milliarden USD zu Buche schlägt.

Experten geben angesichts dieser Kosten und Marktkapitalisierungen zu bedenken, dass Transferkosten sowie Betriebskosten für Minen beim Gold unberücksichtigt bleiben. Doch erst bei Einbeziehung dieser zusätzlichen Kosten könne man Bitcoin- und Goldabbau korrekt miteinander vergleichen. Weiterhin müssten auch die Kosten für die Börsen, Banken und außerbörslichen Handelsplätze, über die Gold gehandelt wird, in die Berechnungen einfließen.

Kryptomarkt verwendet zunehmend mehr erneuerbare Energien

Richtig ist, dass Krypomining in einigen Staaten wie beispielsweise Chile oder auch Kanada zunehmend unter Verwendung erneuerbarer Energie erfolgt, sodass die Belastung der Umwelt wesentlich geringer als in den Kindertagen der Branche ausfällt. Beim Goldabbau hingegen sind solche Entwicklungen praxisbezogen nur in geringem Maße möglich.

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