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Bitcoin erholt sich trotz der Goldman Sachs-Warnung auf mehr als 9.500 USD

29 Mai 2020 By Benson Toti

Kryptohändler reagieren auf Goldman Sachs „FUD“ gegen den Bitcoin. Die Top-Krypto steigt innerhalb von sieben Tagen um über 8 % und testet das lokale Hoch.

Der jüngste Preisanstieg des Bitcoins führte dazu, dass die Top-Kryptowährung gleich mehrere Widerstandsniveaus übertrifft, um die schlechteste 7-Tages-Handelsperiode des Coins hinter sich zu lassen. Die letzte schwierige 7-Tage-Performance folgte dem Crash im März 2020 auf Tiefststände im Jahresverlauf.

Nachdem Bitcoin innerhalb einer Woche einen Rückgang von 11 % hinnehmen musste und auf 8.600 USD fiel, ging es am Donnerstag um über 8 % nach oben. Der Kurs durchbrach die Schwelle von 9.600 USD und weckte damit wieder den Optimismus für einen erneuten Test von 10.000 USD.

Im Augenblick der Artikelerstellung handelt der Bitcoin bei über 9.500 USD – trotz des weiterhin bestehenden Potenzials für einen Abwärtstrend könnte eine leichte Beschleunigung am Tag zur Bestätigung der vergangenen 24 Stunden anstehen. Dies könnte dazu führen, dass die „Bullen“ das BTC/USD-Paar auf ein Niveau aus der Phase vor dem zurückliegenden Sinkflug.

Niveaus um 9.600 USD dienen als neuer Widerstand. Ein Zusammenbruch würde höchstwahrscheinlich bedeuten, dass Händler 9.300 USD und 9.000 USD als wichtige Unterstützungszonen ansehen müssen.

Bitcoin strebt 10.000 US-Dollar nach Goldman Sachs „FUD“ an

Goldman Sachs aktuelle Aussage, der Bitcoin sei keine ‚Ankĺageklasse‘ wurde in einem Augenblick publik, als die Top-Kryptowährung in einem Bereich unter 9.000 US-Dollar feststeckte. Aber statt auf die Warnung des Bankenriesen vor Investitionen in die Kryptowährung negativ zu reagieren und zu sinken, hat der Coin keine Reaktion erkennen lassen.

Der Goldman Sachs-Angriff auf den Bitcoin kam, als die Kryptowährung um 8.800 USD gehandelt wurde. In der 24-Stunden-Handelsintervall erhob sich der BTC auf 9.626 und greift so nach der zuvor kaum erreichbaren Marke von 10.000 USD.

Zur selben Zeit lassen Daten erkennen, dass im Grayscale Bitcoin Investmentfonds zunehmend private Investoren extrem aktiv waren. Wie hier berichtet, hat der Investmentfonds seine Strategie weiterhin verfolgt, deutlich mehr Bitcoins zu kaufen. Zuletzt täglich mehr als 11.000 BTC.

Es zeigt sich, dass zwar Goldman Sachs von Bitcoin-Investitionen abrät, Anleger sind aber gänzlich anderer Meinung. So steigen die Käufe, was für die führende Kryptowährung ein wichtiges bullisches Signal darstellt.

Infolge des BTC-Preisanstieg stieg der Short-Handel auf der Derivatplattform BitMEX auf 40 Millionen US-Dollar Der Handel auf der Börse sichert sich oberhalb des Bitcoin-Spotpreises ab. Dies spricht für das Vertrauen der meisten Händler dahingehend, dass die Kursrallye nicht nur kurzfristig weitergehen wird. 

Sollte der Bitcoin auf über 10.000 US-Dollar steigen, kommt in Blickweite des Hauptwiderstandes bei 10.400 USD. An diesem Punkt könnte der Moment erreicht sein, in dem die Bullen sich für eine weitere Entwicklung in Richtung von 14.000 US-Dollar öffnen, wo der geringste Widerstand zu erwarten ist.