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BetaShares und VanEck stellen Anträge für australische ETFs

Der australische ETF-Manager BetaShares und die globale Investmentfirma VanEck haben Anträge für Bitcoin-ETFs gestellt

Die beiden Fondsmanagement-Firmen VanEck und BetaShares haben getrennt voneinander Anträge für einen Exchange Traded Fund bei der Australian Securities Exchange eingereicht. Der Ruf der Unternehmensregulierungsbehörde hat sich nach der Annahme der formellen Anträge geändert. Im März gab es Mutmaßungen, die Australian Securities Exchange sei gegen ETF-Produkte.

Die Investmentgesellschaft mit Hauptsitz in New York hat bereits börsengehandelte Schuldverschreibungen auf einer Handelsplattform der Deutschen Börse gelistet, die durch die beiden führenden Kryptowährungen abgesichert sind. Die Genehmigung des Bitcoin-ETF-Antrags in den USA wurde kürzlich von der Securities and Exchange Commission auf den Juni vertagt.

Anfang dieser Woche sagte Arian Neiron, Leiter der Asien-Pazifik-Außenstelle von VanEck: „Da die Krypto-Vermögenswert-Bewegung zunehmend im Mainstream ankommt und wir unsere globale Führungsrolle bei der Bereitstellung von Investoren-Gelegenheiten in digitalen Vermögenswerten weiter ausbauen, freuen wir uns, mitteilen zu können, dass wir einen Bitcoin-ETF auf ASX untersuchen.“

Er ergänzte weiterhin, die Untersuchung der Möglichkeit eines Krypto-gestützten ETF sei eine weitreichende für die Demokratisierung von Krypto-Vermögenswerten. Die Regulierungsbehörde enthüllte, dass auch viele andere Fondsmanager Anträge eingereicht haben, die ETFs auflegen möchten.

BetaShares reichte einen ähnlichen Antrag wie VanEck ein, gab aber keine Details zum Produkt bekannt. Noch ist unklar, ob der Anbieter ein Bitcoin-Produkt oder ein umfassenderes auf Kryptowährungen basierendes Angebot anstrebt. Unternehmens-Geschäftsführer Alex Vynokur verwies auf die Marktnachfrage als Hinweis darauf, dass das Land für die Einführung von ETF-Produkten bereit ist.

„Aus unserer Sicht ist eine regulierte Struktur eines ETF für eine erhebliche Zahl Investoren geeigneter als der Kauf von Bitcoins oder anderer Kryptowährungen an unregulierten Börsen“, merkte er an.

Die australische Wertpapierbörse hat sich bezüglich der eingereichten Anträge bisher nicht geäußert oder Anmerkungen offengelegt. Sie bestätigte jedoch, dass sie die Situation in der Branche im Auge behält. Die Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, als ein Bericht von Business Insider Australien behauptet, dass wohlhabende inländische Familienunternehmen in den Bereich der digitalen Vermögenswerten drängen.

Der Bericht enthüllte, dass die Blockchain-Firma DigitalX maßgeblich dazu beigetragen hat, Familienunternehmen den Einstieg in den Krypto-Sektor zu ermöglichen. Der Geschäftsführer der Firma, Leigh Travers, gab an, bei Investoren habe es eine Verschiebung weg von traditionellen Vermögenswerten wie Gold hin zum Bitcoin gegeben.

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