HomeNewsBCH Entwickler Séchet: Hard-Fork war „nukleare Option“

BCH Entwickler Séchet: Hard-Fork war „nukleare Option“

Der Kampf um die Zukunft von Bitcoin Cash, der von einigen Medien bereits als „Bürgerkrieg“ bezeichnet wurde, geht in die nächste Runde. Zunächst hatte Amaury Séchet, Lead Entwickler der BCH-Fraktion welche BCHABC bevorzugt, einen radikalen Schritt vorgeschlagen: Séchet sagte, die Entwickler sollten sich die Möglichkeit offen halten, einen Notfall-Fork durchzuführen, um den Hashing Algorithmus von Bitcoin Cash, der auf dem Proof-of-Work Prinzip aufbaut, umzuschreiben. Nun hat es tatsächlich einen Hard-Fork gegeben. Séchet selbst beschrieb diesen Schritt gegenüber CNN als die „nukleare Option“.

Die „nukleare Option“ hat gesiegt

Der Grund für die radikale Ausdrucksweise ist, dass die BCHSV Version von Bitcoin Cash theoretisch von Hackern angegriffen werden könnte, welche Bitcoin SV unterstützen, jene Variante von Bitcoin Cash, welche von Craig Wright und Calvin Ayre beworben wird. Der Streit um die Zukunft von Bitcoin Cash und welche Variante sich durchsetzen sollte, tobte nun schon seit einiger Zeit. Die Anleger stehen dabei auf der Seite der BCHABC Fraktion und der „nuklearen Option“ von Séchet: Während BCHABC Tokens für knapp 400 Dollar gehandelt wurden, lag der Preis von BCHSV zuletzt bei nur 130 Dollar. Auf unserer Bitcoin Cash Kursseite kannst du alle Details und die jeweils aktuellsten Kurse sehen. Das Kalkül der Verfechter der populäreren Variante: Die Veränderung am Proof-of-Work Algorithmus der Coin soll Bitcoin Cash vor einem Angriff aus dem SV Camp schützen und die Währung so sicherer gegen Hacker machen. Bislang verwendete Bitcoin Cash den Hashing Algorhitmus SHA256, der auch bei Bitcoin eingesetzt wird.

Hard-Fork pusht den Preis

Unklar ist noch, wie Märkte und Broker langfristig auf die letzten Neuigkeiten reagieren werden. Denn was sich abzeichnete, ist nun tatsächlich geschehen. Séchets Aussage folgte der Bitcoin Cash Hard-Fork, der die Coin schneller machen soll. Seit der Ankündigung schoss der Kurs der Währung in die Höhe. Eine gute Nachricht, denn viele Anbieter, wie beispielsweise eToro, der eben erst eine eToro Wallet für Bitcoin Cash und weitere Coins einführte, führen Bitcoin Cash im Portfolio. Seit Ende des letzten Jahres sind Bitcoin und Bitcoin Cash im Bewusstsein der breiteren Bevölkerung verankert, viele renommierte Portale geben Tipps zur Investition.

Für eher vorsichtige Anleger, welche die langfristige Entwicklung abwarten wollen, empfiehlt sich ein Umstieg auf andere Währungen wie zum Beispiel das populäre Ethereum. Auch ein Kauf von Cardano kann eine Alternative zum Erstellen einer BCH Wallet sein. Doch die Zeichen stehen gut, nicht nur Anleger, sondern auch Firmen stehen nämlich hinter dem Schritt. Und natürlich auch hinter Amaury Séchet, der sich selbst gerne als den „gutmütigen Diktator“ hinter Bitcoin Cash bezeichnet und der gewillt scheint, die erfolgreiche Zukunft der Coin auch gegen den Widerstand anderer Gruppen einzuleiten. Notfalls auch erneut mit einer „nuklearen Option“.

Disclaimer: Dieser Artikel ist keine Investment Empfehlung und sollte nicht als solche behandelt werden.

Featured Image Source: Pixabay

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