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Bank Frick startet neue Kryptobörse Styxchange

26 Februar 2019 By Matthias Nemack

Die Liechtensteiner Bank Frick eröffnet mit dem Dienst Styxchange eine neue Plattform. Sie soll vorerst vor allem institutionelle Krypto-Investoren ansprechen.

Bank kann schon etliche Krypto-Aktivitäten vorweisen

Schon im Frühjahr 2018 verschaffte sich die Bank Frick zumindest eine gewisse Aufmerksamkeit, als sie sich dafür entschied, Kunden den Handel fünf wichtiger Kryptowährungen zu ermöglichen. Damals berichteten wir an dieser Stelle, dass Bürger des Kleinstaates Liechtenstein wie auch Großanleger und institutionelle Kunden der Bank in den Genuss des Krypto-Kaufs unter anderem in Form von Bitcoin, Ethereum und Bitcoin Cash kommen sollten. Nun geht das familiengeführte Bankenhaus also noch einen Schritt weiter. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen nun ein neues Tochterunternehmen unter dem Namen DLT Markets AG gegründet, wobei der Name natürlich für den brancheninternen Begriff Distributed-Ledger-Technologie steht.

Plattform soll in Zukunft viele Währungen umfassen

Die frisch ins Leben gerufene Plattform „Styxchange“ soll den Handel im Bereich der institutionellen Investments ermöglichen – und zwar nicht nur zwischen europäischen Marktteilnehmern, sondern weltweit, wenn es nach den Plänen der engagierten Bank geht. Die gehandelten Wertanlagen, die über die Handelsplattform ge- und verkauft worden sollen, werden allesamt im Bereich Spektrum der Blockchain-Technologie verortet sein. Zum Geschäftsmodell gehört nun auch der sogenannte „Multi-Exchange-Handel“ im Zusammen mit unterschiedlichen digitalen Währungen. Der Chef der Bank Frick-Tochter DLT Markets äußert, man habe im Wachstumsmarkt der Digitalwährungen ein „einzigartiges Format“ entwickelt.

Bank und Plattform sind durch die EU vollständig reguliert

Wichtig für Anleger: Die Plattform arbeite durch die EU voll reguliert und soll durch neu entwickelte Programme wesentlich sicherer sein als manch andere Handelsplattform der Branche. Die Bank möchte den Krypto-Handel vor allem „professionalisieren“, wie es in aktuellen Stellungnahmen heißt. Zwei Ziele sind der Handel und die Aufbewahrung digitaler Anlageklassen unter ähnlich sicheren Bedingungen wie im Bereich des etablierten Wertpapierhandels. Die Bank könnte damit in Europa zu einem noch wichtigeren Dienstleister für Krypto-Investitionen sein, die gerade auch bei Unternehmen zunehmend Interesse wecken. Welche Token die Plattform beinhalten soll, ist noch nicht vollständig bekannt. Neben den eingangs genannten drei Währungen werden vermutlich auch Ripple und Litecoin vertreten sein. Denn diese beiden Coins komplettieren die Liste der 2018 eingeführten Währungen bei der Bank. Bei diesen fünf Währungen aber wird es vermutlich nicht bleiben.

Featured Image: Von Millenius | Shutterstock.com