HomeNewsArthur Hayes: BitMEX CEO glaubt, dass sich der Bitcoin Preis verdoppeln wird

Arthur Hayes: BitMEX CEO glaubt, dass sich der Bitcoin Preis verdoppeln wird

18 September 2019 By Marcus Misiak

Da die Fed-Reserve 53 Milliarden Dollar zusätzliches Bargeld druckt, sagt der CEO des BitMEX-Krypto-Riesen, dass sich der Markt auf eine bullische Phase vorbereiten kann. Das günstige Geld wird seiner Meinung auch in den Kryptomarkt investiert werden und damit für einen steigenden Bitcoin-Kurs sorgen.

Der CEO von Bitmex, Arthur Hayes, glaubt, dass sich der BTC-Preis verdoppeln wird. Durch die lockere Geldpolitik der FED (Federal Reserve Bank, Zentralbank von Amerika) werden die Märkte weltweit mit Geld geflutet, dass viele Investoren in den Kryptomarkt stecken werden. Durch diesen erneuten kurzfristigen Aufschwung könnte Bitcoin sein Allzeithoch des Jahres 2017, 20.000 USD erreichen und sogar durchbrechen.

Der Leiter des BitMEX-Krypto-Handelsriesen Arthur Hayes hat dazu getwittert:

Dies ist das zweite Mal, dass die Fed seit der Finanzkrise 2008 mit der Einschaltung ihrer Dollar-Druckmaschine eingreift. Viele glauben, dass dieses besondere Ereignis den mysteriösen Satoshi Nakamoto (ob es nun eine einzelne Person oder eine Gruppe von Entwicklern war) direkt dazu veranlasste, Bitcoin zu gründen.

Vor kurzem hat der Markt bewiesen, dass der Bitcoin-Preis zu steigen beginnt, wenn die Weltwirtschaft und die Weltpolitik ihr tatsächliches Gesicht von Unsicherheit und Instabilität zeigen.

Dies geschah insbesondere, als Anfang des Jahres der Handelskrieg zwischen den USA und China ausbrach.

Die Fed war nicht die einzige Institution, die sich entschied, den Weg des günstigen Geldes zu gehen, die als schnelle Heilung gilt, wenn die Wirtschaft blutet. Die EZB (europäische Zentralbank) hat diese Maßnahme in diesem Jahr zweimal angewendet, wobei die jüngste in der vergangenen Woche erfolgte. Vor nicht allzu langer Zeit prognostizierte Hayes auch, dass BTC auf bis zu 20.000 US-Dollar steigen würde.

Die Große Rezession hat zwei führende Finanztrends hervorgebracht – oder zumindest popularisiert: Bitcoin (Kryptowährungen), und die unorthodoxe Geldpolitik in Form von quantitativer Lockerung des „Gelddruckens“ und negativer Zinssätze. Seit der Rezession haben die Zentralbanken der Welt durch Zinssenkungen Billionen in die Wirtschaft gesteckt, um die Aktienmärkte und die gesamtwirtschaftlichen Daten zu „beschönigen“ und die vermeintliche Rezession weiter aufzuschieben.

Wie bereits von uns berichtet, hat die EZB, die den Euro überwachende Währungsbehörde, ihren Zinssatz für Einlagen um 10 BPS (0,1%) auf -0,5% gesenkt. Gleichzeitig gab die Zentralbank bekannt, dass sie eine weitere Runde der quantitativen Lockerung (QE) einleiten würde, in der sie versprach, jeden Monat Anleihen und „andere finanzielle Vermögenswerte“ (nicht Bitcoin) im Wert von rund 20 Milliarden Euro zu kaufen, in der Hoffnung, dass die Wirtschaft weiterhin stimuliert wird.

Auch die People’s Bank of China (PBoC) wird zwar kürzlich ihren mittelfristigen Kreditzins beibehalten, aber voraussichtlich die Geldpolitk ebenfalls „lockern“. Ding Shuang, Chefökonom für Greater China und Nordasien bei Standard Chartered, sagte gegenüber Reuters:

Alle anderen Indikatoren zeigen, dass es ein starkes Argument für Zinssenkungen gibt, einschließlich der Daten zur realen Wirtschaftstätigkeit gestern, was eine Bestätigung für Abwärtsrisiken war. Wenn ein großer Teil der US-Zollerhöhungen wirksam wird, sind die Abwärtsrisiken in Zukunft noch größer.

Warum aber sind die Aussichten für Bitcoin bullisch?

Dies steht vor allem im direkten Zusammenhang mit der Inflation und der zirkulierenden Geldmenge. Travis Kling, ein ehemaliger Portfoliomanager bei einem führenden Wall Street Fonds, schrieb, dass die oben genannten Entwicklungen ein Angebot „unter Zentralbankern sind, ihre Währungen so schnell wie möglich abzuwerten“.

Er schreibt, dass damit ein Wettrennen unter den Fiatwährungen entsteht, welche Währung als Weltreservewährung zukünftig gehalten wird. Bitcoin kann davon profitieren (frei übersetzt):

„Bitcoin ist derzeit ein Risikofaktor. Aber es ist ein Risikoaktiva mit einer Reihe spezifischer Anlagemerkmale, die nur umso attraktiver werden, je unverantwortlicher die Geld- und Fiskalpolitik wird.“

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