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Analyst hält Bitcoin-Preis von 50.000 USD für möglich

19 Mai 2020 By Benson Toti

Mittlerweile ist der Preis auf seinem Tiefpunkt angekommen und wird nicht unter 6.000 USD fallen, wie ein Analyst behauptet. Er spricht dabei von „Landraub“, den institutionelle Anleger durch den Bitcoin-Kaufrausch betreiben.

Adamant Capital-Gründer Tuur Demeester hat behauptet, der Bitcoin-Preis habe seinen Tiefpunkt bereits hinter sich. Seiner Auffassung nach wäre es nichts „Verrücktes“ mehr, sollte der Preis der Kryptowährungen auf Kurse im Bereich zwischen 50.000 und 100.000 US-Dollar ansteuern.

Bitcoin stürzte Am 12. März brach der Bitcoin auf ein Tief von 3.800 USD ein. Durch eine Erholung in Höhe von 150 % glich die Währung die Verluste wieder aus. Im Vorfeld des Halvings erreichte BTC ein Niveau von 10.100 USD. Infolge eines leichten Rückzugs kam es zu einem weiteren Tief bei 8.100 USD. Durch einen wiederholten Anstieg auf mehr als 10.00 USD konnte der Bitcoin eine der bisher größten historischen CME-Futures-Lücken schließen.

Die Bullen Bullen hatten zwar Mühe bei der Rückkehr zur Preisspitze bei 10.000 USD, die binnen zweier Wochen gleich zweimal übertroffen wurde. Dennoch sind Analysten der Überzeugung, die bullische Bitcoin-Stimmung sei nicht mehr so stark gewesen wie seit dem Allzeithoch im Jahr 2017. Viele Krypto-Insider und -Analysten wetten auf eine zeitnahe deutliche Kurs-Rallye.

Nun fügt Demeester hinzu, dass es Stimmen gibt, die dem Bitcoin ein baldiges neues Allzeithoch vorhersagen.

In einem YouTube-Video äußerte Tuur Demeester, die Talsohle habe der Bitcoin bereits im Bereich zwischen 3.000 und 4.000 US-Dollar erreicht. Die Kryptowährung sei inzwischen wieder bullisch. Wirtschaftliche Rettungspläne wie jene der Federal Reserve hätten große Potenzial für eine positive Auswirkung auf den Bitcoin.

Ich halte ein Kursziel von 50.000 US-Dollar nicht für verrückt … vielmehr halte ich auch Kurse zwischen 50.000 und 100.000 US-Dollar für möglich„, merkt Demeester an.

Ein „Landraub“ für institutionelle Investoren

Demeester veröffentlicht seine Prognose in einem Moment, in dem das Interesse für CME-Bitcoin-Optionen beinahe bei 150 Millionen US-Dollar lag und damit einen Höchststand erreichte.

Laut Demeester startete der Bitcoin in eine „Landraub-Phase“, was dem institutionellen Interesse geschuldet sei.

Eine steigende Akkumulation durch BTC-Wale könnte zur Folge haben, dass es zu einer erneuten „ parabolischen Rallye“ kommt.

Ein Screenshot von Bitcoin (Re-) Akkumulation/ Twitter

Der erfahrene Krypto-Influencer spricht für den Bitcoin außerdem von einer „Bereitstellungsphase“. In dieser Phase habe der US-Bankenriese JP Morgan Chase schon eine Kehrtwende in Bezug auf Kryptowährungen durchlaufen. Das Unternehmen hat seine Bankdienstleistungen auf zwei US-Kryptowährungsbörsen erweitert.

Die Erwartung eines Bitcoin Preises jenseits von 50.000 US-Dollar erklärt Demeester mit dem Anstieg des Interesses bei institutionellen Investoren wie Vermögensverwalter, Wall Street-Milliardäre, Hedgefonds und andere Investment-Schwergewichte.

Erst in der vergangenen Woche hatte Hedgefonds-Pionier und Investment-Milliardär Paul Tudor bestätigt, sein Unternehmen habe Bitcoins erworben und decke nun einen Anteil von ein bis zwei Prozent des gesamten Portfolios über Kryptobestände ab. Die Kryptodatenplattform „The TIE“ attestierte der Stimmung nach dem Bitcoin-Halving einen neuen Höchststand. Auch Autorin J.K. Rowling befeuerte die gute BTC-Stimmung durch ihre Erkundigungen nach der Kryptowährung via Twitter.

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