Skrill: Krypto-Käufe bald direkt in Bitcoin durchführbar

Digitale Zahlungsdienste und Digitalwährungen nähern sich zunehmend an. Skrill geht in diesem Punkt nun den nächsten wichtigen Schritt.

Skrill will Geschäft mit Krypto-Coins ausbauen

Als die ersten Meldungen zu Facebooks Kryptowährungen zum Libra Coin aufkamen, standen schnell erste wichtige Partner fest. Dazu gehörte neben den Kreditkartengesellschaften Visa und Mastercard frühzeitig auch der Finanzdienstleister PayPal. Dann aber bekamen aufgrund des Widerstands aus der Politik und dem Bereich der Zentralbanken erste potentielle Netzwerkteilnehmer sprichwörtlich kalte Füße. Den Nachrichten zufolge war auch PayPal hier sprichwörtlich an vorderster Front zu finden. Zwar teilten hochrangige Manager in den vergangenen Monaten mehrfach mit, man halte die Blockchain für eine wichtige, vielversprechende Meinung. Bei digitalen Währungen wie dem Bitcoin aber hält sich das Unternehmen weiterhin bedeckt. Anders als der Mitbewerber Skrill, wie der aktuellen Berichterstattung zu entnehmen ist.

Skrill folgt einem anderen guten Branchenbeispiel

Dort will man gezielt im Bereich der Kryptowährungen Schritt für Schritt einen Ausbau des bisherigen Geschäftsmodells in Angriff nehmen. Klar definiert fällt das derzeitige Skrill Ziel aus. Der Krypto-bezogene Dienst soll den Status einer massenkompatiblen und flächendeckend akzeptierten Zahlungsvariante erreicht. Dank des neuen Systemausbaus könnte dies sogar vergleichsweise schnell gelingen. Schon weil sich neben PayPal auch einige andere wichtige Dienstleister der Branche noch immer zurückhalten beim Kryptothema. In jedem Fall können Nutzer des Dienstes Skrill nun Ethereum und andere Altcoins über den Service kaufen. Als eine Art Vorbild diente hier wohl der Anbieter Neteller, der eine solche Funktion vor einiger Zeit schon integriert hatte. So können seine Nutzerinnen und Nutzer nicht mehr nur mit Fiatgeld wie USD oder Euro digitale Währungen erwerben.

Unternehmen möchte eine führende Rolle beim Kryptowandel spielen

Skrill möchte in naher Zukunft also nachziehen oder die Konkurrenz wohl am liebsten hinter sich lassen. Eingestiegen war das britische Unternehmen in den Markt im Sommer 2018, als erstmals ein Kryptoservice für User startete. Hilfreich war hierbei ohne Frage die unternehmerische Verbindung zum nicht minder bekannten Mutterkonzern Paysafe. Mit Fiatgeld können Skrill-Nutzer bisher unter anderem den Token Ox oder Ethereum Classic kaufen. Der Verzicht auf den Zwischenschritt des Fiatgeld-Bitcoin-Eintauschs könnte den Service beschleunigen und preiswerter machen. Ein physischer Coin-Besitz ist aber auch weiterhin nicht vorgesehen im Hause Skrill. Die Verwahrung erfolgt nicht in einzelnen Wallets der Kunden. Skrill übernimmt die gesammelte Aufbewahrung auf einem Sammelkonto.

Featured Image: Von Shawn.ccf | Shutterstock.com

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