Mining Studie: Verbrauch übertrifft Energiebedarf der Schweiz

Dass das Minen von Kryptowährungen wie Bitcoin ein teurer Spaß ist, ist kein Geheimnis. Aktuelle Studien rücken die Relationen zurecht.

Wissenschaftler bestimmen Bitcoin Strombedarf in 2019

Bis innerhalb der Blockchain bei Währungen wie Bitcoin, Litecoin oder Bitcoin Cash neue Coins entstehen, braucht es eine mehr oder weniger große Menge Strom. Über den Anteil des Mining am globalen Stromverbrauch gab es in den vergangenen Jahren immer wieder neue eindrucksvolle Meldungen. Interessant etwa war die Nachricht darüber, dass Ethereum weniger Strom verbrauchen soll bis zum Ende des Jahres 2019. Dabei geht es gar nicht zwingend darum, ob die Systeme tatsächlich auf einer Blockchain-Technologie basieren. Denn auch andere Coins zeichnen sich durch hohen Energieverbrauch aus. Für das aktuelle Jahr sind die ermittelten Werte des Analytical Center der University of Cambridge durchaus eindrucksvoll. Hier geht es ausnahmslos um den Bedarf an Strom für das Mining von Bitcoin Einheiten.

Kryptowährungen bleiben weiter eine Art Stromfresser

Übrigens: Nicht nur im direkten Vergleich zu Israel und der Schweiz „gewinnt“ der Bitcoin. Österreich und die Tschechische Republik verbrauchen weniger Strom. Nun sind Länder wie die Schweiz oder Israel fraglos nicht unbedingt groß. Dennoch hinterlässt der Vergleich in beiden Fällen einen bleibenden Eindruck. Denn: Das weltweite Bitcoin Mining zeichnet sich durch einen höheren Stromverbrauch als, als die Bevölkerung beider Staaten für sich genommen erreicht. Auch gibt das Zentrum Details bekannt, die sich auf den weltweiten Verbrauch an Strom beziehen. Gemessen am globalen Verbrauch bringt es das Mining innerhalb der Bitcoin Community auf einen Wert von rund 0,26 Prozent. Auch dies ist ein Wert, der vor allem vielen Kritikern zu denken geben wird.

Verbrauch könnte durch Kursgewinne dramatisch steigen

Schon vor längerem berichteten wir an dieser Stelle, dass der Stromverbrauch für das Mining neuer Bitcoins höher ausfällt als in fast 160 Ländern weltweit. Eine Randnotiz wiederum ist dabei in der Analyse, dass der Bitcoin Energieverbrauch für die betreffende den Stromverbrauch innerhalb von 367 Jahren abdecken könnte. Die Gegenüberstellung mit den genannten Ländern verdient hier schon eher Aufmerksamkeit. Gerade in der aktuellen Phase mit einem Boom bei Preis des Bitcoin wird der Verbrauch weiter steigen. Denn für eine ganze Zeit lohnte sich das Mining vielfach kaum. Durch die Kurssprünge der letzten Wochen haben sich die Chancen für Miner wieder dramatisch verändert.

Featured Image: Von FabreGov | Shutterstock.com

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