Bitcoin ETFs von VanECK kommen vorerst nicht

Die Kooperation VanEck/SolidX sollte Bakkts Mitbewerber bei BTC ETFs werden. Der SEC-Antrag für das Produkt wurde nun zurückgenommen.

CBOE zieht den Genehmigungsantrag unbegründet zurück

Vieles deutete auf eine Art Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Anbieter VanECK und Bakkt aus im Kampf um den Start von Bitcoin Futures. Während Bakkt mittlerweile weitere Details bekannt gab, dass das hauseigene Produkt noch im September starten wird, war es um den Betreiber VanECK zuletzt ruhig geworden. Eigentlich hätte auch dieses Produkt seit diesem Monat für den Handel verfügbar sein sollen. Nun aber wurde publik: Über den Antrag für den Bitcoin ETF der beiden Partner VanECK und SolidX wird vorerst nicht entschieden. Der Grund: Der Antrag wird schlicht und ergreifend nicht aufrechterhalten. Am 13.09, so die derzeitigen Meldungen ging das entsprechende Schreiben für die Rücknahme des Antrags bei der zuständigen US-Börsenaufsicht SEC bzw. der dort ansässigen Prüfungskommission ein.

Hin und Her hat zunächst ein Ende gefunden

Dies teilte die BZX Equity Exchange mit. Selbige gehört zur CBOE – der Chicago Board Options Exchange. Schade ist dieser Schritt insbesondere für Anleger, die spätestens durch die seit mehreren Wochen angebotenen BTC-ETFs für institutionelle Investoren auf den Geschmack gekommen sind. Die CBOE lässt in ihrer gestrigen Stellungnahme wohl zumindest vorerst offen, weshalb der Antrag zum Bitcoin Exchange Traded Fund von VanEck/Solid nicht weiter verfolgt wird. Auch vonseiten der beiden Unternehmen gibt es noch keine genauen Informationen. Eine mögliche Erklärung kann die wiederholte Verschiebung der SEC-Entscheidung zum Genehmigungsantrag sein. Seit etwa einem halben Jahr war die Anbieter sowie Interessenten auf eine genaue Aussage der Behörde den Antrag betreffend.

Bakkt hat bis auf Weiteres die Nase vorn

Überraschend kommt der Rückzug insofern, da eigentlich in genau einem Monat von heute für klare Verhältnisse gesorgt werden sollte. Die Beurteilung der SEC-Spezialisten ist nun überflüssig. Fraglich ist, was die Konsequenz der Rücknahme ist. Für das Unternehmen – so eine Twitter-Meldung von hoher Stelle – bleiben ETFs auf den Bitcoin ein wichtiges, priorisiertes Thema. Gemeinsam mit den Behörden möchte man weiterhin an einer Lösung in puncto Regulierung sorgen. Bis es so weit ist, wird Bakkt so manchen Kunden gewonnen haben. „Normale“ Anleger müssen aufgrund der Mindestanforderungen im Hause Bakkt wohl vorerst weiter in Geduld üben. Bis dahin kann diese Zielgruppe wie gehabt direkt BTC oder Altcoins wie Litecoin und Ethereum in ihren Wallets aufbewahren. Oder mit entsprechendem Kapital auf die Dienste von Bakkt ab kommender Woche vertrauen.

Featured Image: Von Piotr Swat | Shutterstock.com

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