Bitcoin: Arcane Crypto analysiert Bewegung bei CME-Futures

Wie entstehen Bitcoin-Kursveränderungen? Das möchten Arcane Crypto-Analysten verstehen. Rund um die CME-Abrechnung zeichnen sich deutliche Bewegungen ab.

Auffallende BTC-Bewegungen: Was sind die Ursachen?

Anleger, die nicht (nur) direkt digitale Währungen wie Bitcoin kaufen oder in Coins wie Dash oder Litecoin investieren, können seit einiger Zeit Produkte wie Futures erwerben. Vorerst dominieren Kontrakte auf den BTC wie im Falle von Bakkt den Markt in diesem Bereich. In den USA gibt es durch die CME Group – die Chicago Mercantile Exchange – vergleichbare Produkte. Eben dieser Anbieter steht durch aufgrund einer Analyse des Unternehmens Arcane Research zumindest bedingt in der Kritik. Die Beobachtungen deuten laut dem Unternehmen darauf hin, dass die CME möglicherweise Einfluss auf die Entwicklungen des BTC Kurses nimmt. Ein durchaus schwerer Vorwurf. Diesen wollen wir an dieser Stelle nicht bestätigen. Investoren aber wird die Meldung dennoch interessieren. Seit Beginn des Jahres 2018 analysieren die Experten von Arcane Research schon die Verläufe der Preise beim Bitcoin. Gerade in der aktuellen Phase zum Ende des Monats September 2019 wundern sich die Analysten über Bewegungen.

Leerverkäufe als mögliches Risiko für den Kryptohandel

Genauer gesagt geht es um die Verläufe im Bereich der in vielen Bereichen des Finanzmarktes gängigen Leerverkäufe. An dieser Stelle zeichnet sich angeblich ein Systemmuster ab, welches zu Spekulationen führt. Dabei spielen auch die Entwicklungen beim Start der BTC-Futures des Dienstleisters Bakkt eine gewisse Rolle. Denn dort blieb der erwartete Erfolg zumindest vorerst aus. Stattdessen des erhofften Kursanstiegs des Bitcoins und etlicher anderer Coins wie Ethereum oder Litecoin fielen die Preise nach dem Start der Bakkt-Futures in dieser Woche sogar. Im Hause Arcane Research gibt es nach Aussagen des Anbieters angeblich Gründe, an mögliche Manipulationen aus dem Umfeld der Chicago Mercantile Exchange zu denken. Ein aktueller Report spricht davon, dass der Kurs des BTC seit Beginn der Auswertungen monatlich im Schnitt um rund 2,7 % sank. Im Verlauf der letzten beiden Jahre fiel der Preis zuletzt sogar zeitweise in den Bereich unterhalb von 8.000 US-Dollar.

Generelles Potenzial für Manipulationen gegeben?

Nach Auffassung der Spezialisten bei Arcane Crypto handelt es sich zwar nicht um einen nachgewiesenen Verdacht. Fest steht für die Analysten aber, dass gerade Futures auf die wichtigste Kryptowährung manipulationswilligen Investoren und Dienstleistern leichtes Spiel erlauben, um Kurse zu beeinflussen. Als einen Grund nennt das Unternehmen in seiner Stellungnahme Arcane Crypto die Futures-Abrechnung in US-Dollar. Das Resultat: Die digitalen Assets wechseln genau genommen in USD und nicht in Bitcoin notiert. Für wenig wahrscheinlich halten die Analysten, dass die Preise für den Bitcoin rein zufällig Monat für Monat an Wert verlieren, wenn die Kontrakte zu BTC-Futures abgerechnet werden. Dass die CME selbst an den Kursen „dreht“ sagt der Bericht nicht. Auch kann es sich trotz der gegenteiligen Mutmaßungen durchaus um einen Zufall handeln. Ein möglicher Grund können Absicherungen durch Anleger sein im zeitlichen Rahmen der üblichen Abrechnung.

Wahrscheinlich ist am Ende eher ein Effekt, der sich aus den üblichen Marktbewegungen ergibt bei CME-Investoren. Zukünftig möchte das Analyseunternehmen noch besser verstehen, wie und warum sich Preise entwickeln, wie sie es seit Anfang des Vorjahres eben tun. Auch die angestrebte Zusammenarbeit mit der CME selbst könnte für mehr Klarheit diesbezüglich sorgen. Die besten Daten sind nun einmal die vom Futures-Anbieter selbst.

Featured Image: Von Casimiro PT | Shutterstock.com

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