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Adaption: Gibraltar wird Fußballspieler mit Krypotwährungen bezahlen

2 August 2018 By Marcus Misiak

Die Liste an Fußballspielern die ihre eigene Kryptowährung auf den Markt gebracht haben wird immer länger. Neben Ronaldinho oder Didier Drogba will Gibraltar United durch eine Kooperation mit einem Blockchainunternehmen ihre Spieler ab nächstem Jahr in Kryptowährungen bezahlen.

Gibraltar vefolgt bereits seit längerem den Ansatz sich als Blockchain-Hub weltweit einen Namen zu machen. Kryptofreundliche Gesetze sowie ein innovativer Ansatz schaffen perfekte Rahmenbedingungen für Blockchainunternehmen die sich im kleinen Land niederlassen wollen.

Der Besitzer von Gibraltar United, Pablo Dano, wird seine Spieler ab nächstem Jahr mit Kryptowährungen bezahlen. Er hat das  Unternehmen Quantocoin als Kooperationspartner, dass sich auf die Entwicklung von blockchainbasierten mobilen Apps spezialisiert hat. Mit Hilfe dieser Zusammenarbeit sollen die Spieler mit Kryptowährungen bezahlt werden.

Dano führte gegenüber dem Guardian aus, dass es Kryptowährungen leichter machen ausländische Spieler zu bezahlen, da sie in der Vergangenheit manchmal Schwierigkeiten hatten Bankkonten vor Ort zu eröffnen. Weiterhin hoffe er, dass der Open-Access-Charakter der Blockchainbewegung dazu beitragen würde, die Fülle von Korruptionsskandalen im Fußball ein Ende zu setzen.

Jedoch wurden bereits einige weitere große Deals in der Vergangenheit abgeschlossen. Wie die Seite Tokenmantra berichtet, hat CoinDeal den Zuschlag als Werbepartner der Wolverhampton Wanderer erhalten, die nach sechs Jahren Abwesenheit in die Premier League zurückkehren. Der Deal umfasst Trikotwerbung, Werbetafeln und Trainingskits. CoinDeal folgt damit der Exchange CashBet, die Anfang dieses Jahres bei Arsenal den Zuschlag erhalten hatte.

Die derzeitigen Entwicklungen zeigen, dass die Kryptowährungen und die Blockchaintechnologie immer weiter in unser tägliches Leben vordringen und die Adaption damit entscheidend voranschreitet. Kryptowährungen sind gekommen um zu bleiben.