Monero wird durch die neuen Bullet Proofs Transaktionen um 97 % günstiger machen

Monero ist es gelungen, Transaktionen um 97 % zu vergünstigen. Dabei ist es ihnen auch geglückt, die Privatsphäre ihrer Nutzer zu wahren. Das Wahren der Privatsphäre war vielleicht einer der wichtigsten Punkte, die beachtet werden mussten, als an der Verbesserung der Transaktionen gearbeitet wurde. Die neuen Entwicklungen konnten mit Hilfe der Technologie Bullet Proofs durchgeführt werden.

 

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Bullet Proofs

Bullet Proofs haben den großen Vorteil, die Größe von Transaktionen erheblich zu reduzieren. Nicht nur schaffen sie das, sondern auch die Transaktionsgebühren werden dadurch vermindert. Bullet Proofs können die Größe einer Transaktion um bis zu 80 % reduzieren und dabei das gleiche Maß an Privatsphäre bieten. Bullet Proofs sind eine relativ neue Erfindung und wurden von Jonathan Bootle der University College London und Benedikt Bunz von Stanford erfunden. Ursprünglich wurden sie für Bitcoin entwickelt, zogen aber auch das Interesse von anderen Kryptowährungen auf sich. Bei Bullet Proofs werden nur Teile der Transaktion verborgen. Die Summe, die bei der Transaktion verschickt wird, ist nicht sichtbar, die Adresse des Versenders und des Empfängers allerdings schon. Für Blockchains ist der Code von Bullet Proofs sehr leicht zu bearbeiten.

Das Upgrade, das Monero durchführte, enthielt auch weitere Aspekte. So möchte Monero weiterhin Mining-Werkzeuge wie ASICs nicht fördern.

Vorherige Range Proofs

Bullet Proofs sind neu bei Monero. Die Kryptowährung benutzte vorher sogenannte Zero-knowledge Range Proofs. Ein Zero-knowledge Proof verleiht die Möglichkeit der Bestätigung, ohne die eigentlichen Daten nachweisen zu müssen. Kann etwas zum Beispiel durch einen Test bestätigt werden, ohne die Daten zu kennen, ist dies so möglich. Monero verwendet Range Proofs hingegen für die Bestätigung. Hierfür müssen Moneros in einer Menge ab 0 verfügbar sein und dürfen nicht in negativen Zahlen vorhanden sein.  So wird u. a. vermieden, dass die Währung bereits an einer anderen Stelle augegeben wurde oder vollkommen neu erschaffen wurde.

Zu große Transaktionen

Das bisherige System hatte Nachteile, die Monero nun beseitigen möchte. Vor allem waren die Transaktionen durch diese Art von Proofs sehr groß. Um die 13 Kilobytes kann eine Transaktion sein, was deutlich größer ist als die Transaktionen von Bitcoin, die etwa 300 Byte betragen, schreibt die Website BlockExplorer News.

Die Größe der Transaktionen ist aber nicht das einzige Problem, vor dem Monero damit stand: Die Gebühren für die Transaktionen stiegen ebenso an, da sie vor allem durch die Größe der Transaktionen bestimmt werden. Transaktionsgebühren können bis zu 97 % reduziert werden.

 

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Das Upgrade

Das Upgrade wird von vielen Monero-Nutzern mit Spannung und Vorfreude erwartet und wird in zwei Etappen stattfinden. Zuerst wird Monero bei 1685555 ein Upgrade auf v8 durchführen. V8 wird Transaktionen erlauben, die sowohl Bullet Proof verwenden als auch noch mit dem alten Range Proof arbeiten. Wenn dann 1686275 erreicht ist, stuft das Unternehmen auf v9 auf. Zu diesem Zeitpunkt sind keine anderen Proofs außer dem Bullet Proof mehr möglich. Transaktionen, die noch die alten Proofs verwenden, werden abgewiesen. Außerdem werden Patches in dieser Version stattfinden, um das Bullet Proof so effektiv wie möglich zu machen.

Für Monero ist dies also eine Möglichkeit, das System zu verbessern, während gleichzeitig wichtige Aspekte erhalten bleiben. Auch die Sicherheit wird weiterhin gewahrt und Transaktionen werden so sicher wie möglich durchgeführt. Für Kunden ist dies also ein neuer Anreiz, Monero zu erwerben.

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