Litecoin: Eine Krypotwährung die Bitcoin ablösen kann?

Sogenannte Kryptowährungen sind auf dem Vormarsch. Das haben zumindest all jene schon erkannt, die sich näher mit der Börse oder mit Aktienkursen befassen oder im Internet Handel treiben. Man kann vermuten, dass die Kryptowährungen dereinst die herkömmlichen Banken und Geldinstitute überflüssig machen.

Inzwischen gibt es über 3.000 mehr oder weniger erfolgreich Kryptowährungen. Die erfolgreichste ist der Bitcoin, dem aber schon so manche Konkurrenten wie der Ethereum oder auch der im Aufstieg begriffene chinesische Neo auf den Fersen sind. Einer der stärksten Konkurrenten des Bitcoin ist jedoch der Litecoin. Der Litecoin ist eine Peer-to-Peer Währung, die in ein Open-Source-Software-Projekt eingebunden ist. Das Litecoin-System wurde im Jahr 2011 von einem gewissen Charlie Lee über eine MIT-Lizenz veröffentlicht. Eine aktuelle Version gibt es seit Januar 2017. Den aktuellen Litecoin-Kurs kannst du hier nachschlagen.

Kryptowährung Litecoin – der Bitcoin-Jäger Nummer 1

Das System des Litecoin ist in sehr vielen Punkten identisch mit dem des Bitcoin. Erstellung und Übertragung beider Kryptowährungen erfolgt nicht zentral, sondern über ein offenes Verschlüsselungsprotokoll. Alle Ausgaben, Transaktionen und Bilanzen werden über das Peer-to-Peer Netzwerk verwaltet. Das heißt, die Kommunikation findet unter gleichgestellten Teilnehmern im Rechnernetzwerk statt, die Litecoins sowohl zur Verfügung als auch in Anspruch nehmen können.

Die Internetwährung kann also weltweit von jedem Teilnehmer an jeden anderen Teilnehmer nahezu kostenlos und in Echtzeit zugesandt werden. Das Netzwerk ist durch mathematische Berechnungen gesichert. Jeder Involvierte kann frei über seine finanziellen Transaktionen entscheiden, ohne dass eine zentrale Verwaltung Einfluss nehmen könnte. Dabei besitzt der Litecoin – und das ist einer seiner entscheidenden Vorteile – eine besonders schnelle Transaktionszeit und eine sehr hohe Speichereffizienz.

Eine Internetwährung mit hohem Handelsvolumen

Litecoin werden über eine spezielle Hashfunktion erstellt, die kryptologisch verschlüsselt ist. Das Finden eines Hashs wird als Mining bezeichnet. Beim Generieren der Litecoins wird eine geometrische Reihe gebildet. Diese Reihe halbiert sich alle vier Jahre automatisch bis ein im Vorfeld festgelegtes Volumen an Litecoins erreicht ist.

Damit ist diese Kryptowährung vor Inflation geschützt. Wie auch der Bitcoin kann der Litecoin auf einem Computer oder auch auf mehreren, die zu einem System gehören, erzeugt werden. Die Generation erfolgt in sogenannten Pools. Ein Litecoin kann in 100.000.000 Einheiten geteilt werden. Außerdem ist der Umtausch in Bitcoin oder Fiatgeld möglich, der über Online-Börsen erfolgt. Der Litecoin , der als Alternative zum Bitcoin entwickelt wurde, wird von Handel und Gewerbe unterstützt, ist liquide und verfügt über ein hohes Handelsvolumen.

Die Unterschiede zwischen Bitcoin und Litecoin

So ähnlich sich die Systeme von Bitcoin und Litecoin auch sind, so gibt es doch einige, nicht unerhebliche Unterschiede. Bereits erwähnt wurde die besonders schnelle Transaktionszeit des Litecoin. Die Blöcke, in denen der Litecoin generiert wird, werden anstatt im 10 im 2,5 Minuten-Takt erzeugt. Daraus folgt, dass das Netzwerk des Litecoin vier mal mehr Einheiten als das Netzwerk von Bitcoin produziert.

Litecoin verwendet außerdem im Gegensatz zu Bitcoin eine andere, eigens entwickelte sequentielle Funktion namens scrypt. So kann das Mining gleichmäßiger auf viele Menschen verteilt werden, während beim Bitcoin eine gewisse Zentralisierung vorherrscht. Der Litecoin-Algorithmus ist speziell auf PCs zugeschnitten. Spezielle Funktionen vermeiden zudem, dass das Mining von der Finanzkraft der Teilnehmer abhängig ist. Sogenannte Brute-Force-Angriffe werden durch scrypt ebenfalls erfolgreich verhindert oder zumindest erschwert.

Litecoins – eine Kryptowährung mit Zukunft

Die Arbeitsspeicher die zum Mining von Litecoins benötigt werden, sind relativ teuer, aber die Anschaffung kann sich lohnen. Nach einem kurzzeitigen Wertverlust, von dem der Bitcoin ebenso betroffen war, ist seit Anfang 2017 wieder ein starker Kursanszieg bei Litecoins zu verzeichnen. Im Juni 2017 war der Litecoin die sechstgrößte Kryptowährung weltweit mit einem Kurswert von 1,5 Milliarden US-Dollar.

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