Kryptowährungsadaption aus Japan: „Japanisches Whatsapp“ Line wird Kryptowährungen akzeptieren

Die in Japan anssässige Social-Media-Plattform Line wird ein Tochterunternehmen mit Fokus auf Blockchain-Technologie auf den Markt bringen, um den Line-Pay-Dienst durch Kryptowährungen zu ergänzen.

Line, auch das „japanische Whatsapp“ genannt, ist ein Messengerdienst, der ähnlich wie die von Facebook gekaufte Messengerapp Whatsapp, mehrere Millionen Menschen aus dem asiatischen Raum miteinander verbindet. Allerdings ist Line bei weitem nicht so datenhungrig wie Whatsapp und vereint verschiedene soziale Netzwerkdienste in einer Plattform.

Mit Line können Kontakte ebenfalls kostenlos angerufen und Videochats gestartet werden. Weiterhin bietet Line ein angeschlossenes soziales Netzwerk mit eigener Chronik. Damit sind alle Funktionen von Skype, Whatsapp und Facebook in einer App vereint.

Line zählt mehr als 200 Millionen aktive Nutzer im Quartal, sodass in naher Zukunft viele Menschen in Berührung mit Kryptowährungen als mögliche Zahlungsmöglichkeit stoßen werden. Neben der eigentlichen Chat-App gibt es noch über 30 weitere Apps, die das Unternehmen anbietet.

Um die Entwicklung der Integration von Kryptowährungen als weitere Zahlungsmethode innerhalb des Dienstes voranzutreiben, wird ein Tochterunternehmen in Südkorea mit dem Namen Unblock gegründet. Unblock soll die Forschungen auf diesem Gebiet maßgeblich vorantreiben und das Projekt so schnell wie möglich umsetzen. Auf der offiziellen Webseite heißt es:

add new value through technological innovation by combining blockchain technology with various services in LINE.

Die Möglichkeit der Bezahlung mit Kryptowährungen werden in die mobile Zahlungsabwicklungsapp Line Pay integriert. Das Unternehmen gab bereits im Januar bekannt, dass es diesen Schritt gehen wird, jedoch erfolgen erst jetzt die ersten konkreten Maßnahmen, um das Projekt in der Praxis umzusetzen.

Zuletzt hatte der Tech-Gigant Kakao aus Südkorea angekündigt, Kryptowährungen als Zahlungsmitteln in seine App zu integrieren. Wir finden diese Entwicklung sehr gut und hoffen,  dass zeitnah weitere Unternehmen, hoffentlich auch aus aus dem europäischen Raum folgen werden.


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