Komodo Coin (KMD) und Plattform: Was verspricht die neue Technologie?

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Leise still und heimlich trotzt der Komodo Coin dem aktuellen Downtrend fast aller Altcoins und hat seitdem eine recht gute Ralley hingelegt. Der Preis ist seit Anfang April diesen Jahres von knapp 0,15€ auf nunmehr 2,43€ gestiegen. Hättest du also dein Kapital im April in diesen Coin investiert hättest du jetzt mehr als 15 mal so viel und damit einen wirklich starkes Plus erwirtschaftet. Was aber steckt hinter dieser vielversprechenden Plattform?

Der Komodo Coin ist das Ergebnis des ZCash Fork, die aber zusätzlich einen delayed Proof-of-Work Konsens verwendet. Was das genau bedeutet klären wir im folgenden Bericht.

Komodo Plattform und Komodo Coin

Das folgende Video erklärt kurz und knapp was die entwickelte Technologie alles mit sich bringt:

Die Plattform von Komodo ist Teil eines größeren Projektes, der Supernetplattform die es bereits seit 2014 gibt und seitdem ständig weiterentwickelt wird. Das Ziel dieser Plattform ist es eine Umgebung zu schaffen in dem die User ihr Kapital auf einer selbstgewählten Blockchain lagern und verwalten können.

Hierbei wird es ein Wallet geben das es möglich macht verschiedene Währungen direkt gegeneinander zu tauschen, ohne das dabei der Umweg über eine weitere Handelsplattform nötig wird. Es ist dann also zu sehr geringen Gebühren möglich Komodo gegen Bitcoin, Ethereum, Monero oder weitere Altcoins zu tauschen. Damit wird der Weg über eine Umtauschbörse wie changelly.com oder shapeshift.io überflüssig. Das Wallet heißt Agama Wallet und wird derzeit noch entwickelt, soll aber zeitnah zur Verfügung stehen.

Die Komodo Platform bietet ein vollständiges Blockchain-Kit für ICOs und Kryptowährungen. Der neue Token wird vollständig mit dem gesamten Ökosystem kompatibel sein und weiterhin alle entwickelten Funktionen übernehmen und unterstützen.




Diese Technologie garantiert Münzentwicklern die Einführung eines transparenten Münzangebots, während die Privatsphäre der Anleger durch die integrierten Datenschutzfunktionen von Komodo gewahrt wird.

Dabei basiert die Privatsphäre auf der „ZCash Zero Knowledge Proof“ die jede Transaktion praktisch nicht nachverfolgbar machen und damit eine besonders hohe Sicherheit bietet. Edward Snowden erwähnte auch in einem Interview das er ZCash für die sicherste Kryptowährung halte. Bei Bitcoin kann jede Transaktion nachverfolgt werden, sodass hierbei keine Anonymität gegeben ist.

Weiterhin wird ein neuer Mechanismus verwendet der eine Menge Vorteile mit sich bringt und ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal des Coins ist.

Neuer Konsensmechanismus: Delayed Proof of Work

dICOs (Delayed Initial Coin Offersings) auf der Komodo-Plattform erfordern keine hohen Gebühren, da jede Kette eine unabhängige Blockchain ist, die durch dPoW (delayed Proof-of-Work) gesichert ist, wodurch alle dICO-Transaktionsgebühren mit der dICO-Münze bezahlt werden können.

Dieser Konsensmechanismus setzt auf einen verzögerten Arbeitsnachweis für den sogenannte Notary Nodes nötig sind. Das sind Netzwerkknoten die als Notar (Aufpasser) fungieren die vorher  in freier Abstimmung mit den Komodocoinbesitzern ausgewählt werden. Diese Notes bringen die Informationen die auf der Komodo Kette liegen auf die Bitcoin Blockchain. Durch dieses Konsens-Protkoll ist das Netzwerk quasi immun gegen fast jede Art von Attacken.

Die Betreiber der Notary Nodes erhalten als Entschädigung die bei der Transaktion anfallenden Gebühren sowie einen Teil der Belohnung der für die Erzeugung neuer Blocks auf der Kette ausgeschüttet werden.




Verzögerte PoW ist in der Lage, jede Art von Konsens zu sichern. Diese Drittanbieter-Ketten Blockchains) müssen nicht die Bitcoin-Transaktionsgebühren bezahlen, sondern nur die Gebühren an die anfängliche dPoW-Kette. Das heißt es fallen nur die Transaktionsgebühren an die im Komodo-Netzwerk entstehen.

Mit diesem System wird sichergestellt, dass die verschwendete Energie auch dazu verwendet wird die dPoW-Blockchain und alle Drittanbieter-Ketten zu sichern, die diesen Konsensmechanismus über Transaktionen mit der dPoW-Blockchain einsetzen. Durch die Koppelung der Blockchain mit Bitcoin wird dadurch ein Ökosystem geschaffen in dem Bitcoin das Zentrum aller Währungen ist die dPoW verwendet. Das bedeutet, dass es einen direkten Anreiz für diese Kryptowährungen gibt, aktiv zur Entwicklung der Bitcoin-Blockchain beizutragen.

Mit dem neuen dPoW-Konsensmechanismus gewinnt jeder. Selbst die schwächste Blockchain kann die beste Sicherheit erhalten, während Bitcoin mit einer noch wichtigeren Rolle im gesamten Kryptowährungs-Ökosystem belohnt wird.

Sicherheit gegenüber Angriffen

Da natürlich auch die Sicherheit eine extrem wichtige Rolle in der heutigen Zeit bei Kryptowährungen spielt, wollen wir nachfolgend kurz auf die wahrscheinlichsten Angriffsweisen eingehen und wie diese sich auf das Netzwerk auswirken können.

Doppelte Ausgabenangriffe: Bei einem doppelten Ausgabenangriff möchte der Gegner eine Transaktion rückgängig machen, die vom Netzwerk bestätigt wird. Das Ziel des Angriffs besteht darin, eine Transaktion, z. B. eine Zahlung von einem kontrahierenden Kontoinhaber an einen Opferempfänger, auszuführen, die Transaktion bestätigt zu haben und dann die Transaktion rückgängig zu machen, indem z. B. in dem Hauptbuch eine zweite konfligierende Transaktion eingeschlossen wird.

Damit ein doppelter Ausgabenangriff für eine bitcoin-notariell bezahlte Transaktion ausgeführt werden kann, muss auch die Bitcoin-Blockchain neu geschrieben werden. Dieser Angriff wird als nahezu unmöglich und damit als ungefährlich angesehen.

Sicherheit im Komodo Netzwerk

Transaktionsverweigerungsangriffe: Bei einem Transaktionsverweigerungsangriff möchte der Angreifer verhindern, dass eine bestimmte Transaktion bestätigt wird. Beispielsweise möchte der Gegner möglicherweise ein bestimmtes Konto ansprechen und verhindern, dass der Kontoinhaber eine ausgehende Transaktion ausstellt. Solange sich ein Knoten direkt oder indirekt mit einem der Notarknoten verbinden kann, werden die gültigen Transaktionen bestätigt.

Eclipse-Angriffe: Bei einem Eklipse-Angriff wird die Nachrichtenübermittlung an einen Knoten aufgrund einer Subversion im Peer-to-Peer-Nachrichtenübermittlungsmechanismus verletzt. Im Falle eines Eklipse-Angriffs, bei dem der angegriffene Knoten nur mit den Knoten des Angreifers verbunden ist, ist die beste Verteidigung, einen stark verifizierter Chaintip zu haben.

Wenn jedoch eine Verbindung zu nur einem einzigen ehrlichen Knoten erreicht werden kann, kann die wahre Hauptkette vom angegriffenen Knoten entdeckt werden. In den meisten Fällen erlauben die notariellen Daten, die in der dPoW-Kette vorhanden sind, ein solches Bootstrapping, aber selbst wenn der Angreifer eine völlig neue Kette aus der Genese erzeugt hat, kann die BTC-Kette abgefragt werden, um die wahre Hauptkette zu finden.

51% Attacken: Ein Angriff von 51% erfolgt immer dann, wenn der Gegner mehr als 51% der Notarknoten kontrolliert. In diesem Fall kann der Angreifer verhindern, dass bestimmte Transaktionen in die Blockchain gelangen, aber sobald ein Block in der BTC-Kette notariell beglaubigt ist, können die notariell beurkundeten Daten nicht mehr rückgängig gemacht werden, selbst wenn 51% Notare vom Angreifer kontrolliert werden. In diesem Fall verhindert der Angreifer, dass neue Blöcke von Notaren erstellt werden. Die Fallback-Konsensmethode wird dann neue Blöcke generieren.

Notarknotenangriff: Wenn alle Notarknoten gleichzeitig offline gehen würden, würde das dPoW-Netzwerk mit seiner anfänglichen Konsensmethode (PoW oder PoS) effektiv zu einer normalen Blockchain werden. Die historischen notariellen Daten würden in der dPoW-Blockchain intakt bleiben, aber ein erfolgreicher Angriff auf die normale Blockchain könnte diesen Verlauf neu schreiben. In diesem Fall kann jedoch die BTC-Blockchain nach den Notardaten abgefragt werden.

Der dPoW-Konsensmechanismus kann weiter verbessert werden, indem es normalen Knoten ermöglicht wird, die notariell beglaubigten Daten von der BTC-Blockchain direkt zu überprüfen. In diesem Fall wäre sogar ein normaler Knoten in der Lage, die korrekt notariell beglaubigte Hauptkette zu finden und jeden eingehenden Block zurückzuweisen, der einen notariell behandelten Block rückgängig machen würde. Anders formuliert:

Komodo Coin (KMD) ICO und Münzenverteilung

Aktuell befinden sich 100 Millionen Komodo-Coins im Umlauf, von denen 10 Millionen für die Entwicklung, Bounties und Berater einbehalten werden. 90 Millionen Coins werden auf die Teilnehmer des gerade laufenden ICO’s verteilt. Dieser ICO läuft noch bis zum 20.11.2017 wobei frühe Investoren einen Bonus von 25% erhalten.

Rangfolge des BTC-Bonus-Systems:

  • 15. Okt.: 25% Bonus
  • 16. – 22. Okt.: 20% Bonus
  • 23. – 29. Okt.: 15% Bonus
  • 30. Okt. – 5. Nov.: 10% Bonus
  • 6. – 12. Nov.: 5% Bonus
  • 13. – 20. Nov.: 0% Bonus

Die Komodo Plattform arbeitet außerdem mit der innovativen E-Bankingplattform Monaize zusammen.

Komodo Kaufen und Wallet

Derzeit gibt es noch kein Wallet, dieses befindet sich noch in der Entwicklungsphase und soll aber zeitnah unter dem Namen Agama Wallet nutzbar sein.

Eine Anleitung wie du Komodo kaufen kannst, haben wir dir hier in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengefasst. Leider gibt es noch keine Exchanges auf denen Komodo direkt gegen Fiatgeld getauscht bzw. getradet werden kann.

Fazit zum Komodo Coin

Diese Plattform ist die erste ihrer Art die einen neuen Konsensmechanismus benutzt, das delayed Proof of Work. Dadurch ist es möglich die Sicherheit der Bitcoin Blockchain zu nutzen sowie gleichzeitig komplett anonyme Transaktionen zu tätigen dank der ZCash Zero Knowledge Proof Technik.

Diese beiden Technologien in Kombination verleihen dem Komodo Coin ein derzeitiges Alleinstellungsmerkmal auf dem Kryptomarkt das über 3 Jahre Entwicklung in Anspruch genommen hat.

Da der Komodo Kurs noch bei 2,50€ liegt und damit erschwinglich ist, könnte es eine Überlegung wert sein in diesen Coin, besser gesagt in die Technologie, zu investieren.

Offizielle Seite: https://komodoplatform.com/

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