Japanische Aufsicht möchte ICO Meldepflicht einführen

Vor knapp sechs Wochen berichteten wir über Stellungnahmen der Finanzaufsicht Japans, in denen die Behörde durchblicken ließ, endlich neue Regeln und Regulierungen für die Einführung neuer Kryptowährungen erarbeiten zu wollen. Einen genauen Termin aber gab es noch nicht. Nun kristallisiert sich ein neuer Entwurf für den Jahresanfang heraus.

Neue Regulierungsmaßnahmen könnten 2019 kommen

Möglicherweise könnte die Financial Services Agency (FSA) schon früh im neuen Jahr 2019 ein neues Gesetz vorlegen. Genauer gesagt will die Aufsicht gleich eine Reihe sogenannter Revisionsgesetze auf den Weg bringen, die sich allesamt auf bestehendes Börsenrecht, zugleich aber auf neue Finanzinstrumente beziehen sollen. Und damit natürlich auch auf kommende ICOs sowie schon existierende Währungen wie Bitcoin oder Ripple. Auch das Zahlungsdienstgesetz soll modernisiert werden. Ein Vorhaben der Behörde soll angeblich die Schaffung einer Obergrenze für Investitionen einzelner Personen sein.

Bald Genehmigungspflicht für neue Kryptowährungen?

Hintergrund ist laut FSA aber weniger, Investoren das Leben schwer zu machen. Vielmehr geht es wohl darum, normale Verbraucher vor allzu riskanten Anlagen zu schützen. Im Falle neuer ICOs wiederum möchten die Finanzaufseher eine Regulierung entwickeln, die Anbietern neuer Token eine Meldepflicht auferlegt. Bevor ein neuer Coin an den Markt kommt, sollen Emittenten möglichst bald schon pflichtgemäß behördliche Rückmeldung einholen und ihre Aktivitäten anmelden.

Japan könnte schneller als andere G20 Länder handeln

Im Kontext der aktuellen Meldungen der G20-Staaten scheint die japanische Aufsichtsbehörde bemüht, eine Führungsrolle bezüglich der Regulierung im Bereich Kryptowährungen einzunehmen. Ob die vorgelegten Gesetzesänderungen dann auch zügig zum neuen Regelwerk werden können, muss sich noch zeigen.

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