Japan: SBI eröffnet Kryptobörse im Sommer – Ripple To the Moon?

SBI Holdings, der auf Investment spezialisierte Unternehmensteil des japanischen Finanzriesen SBI Group, hat neue Pläne für die Eröffnung einer Kryptowährungsbörse vorgestellt. Der Launch der Börse soll demnach bereits in diesem Sommer 2018 stattfinden und zur größten Kryptowährungsbörse in Japan heranwachsen. Ripple könnte davon stark profitieren. 

Auf einer Pressekonferenz in den letzten Woche hat das japanische Finanzinstitut SBI die neuen Pläne enthüllt. Ursprünglich war der Start der Börse in Zusammenarbeit mit der Huobi Group (vom gleichnamigen Exchange) bereits für Herbst 2017 bzw. für Anfang 2018 geplant. Allerdings kam es zur Auflösung der geschäftlichen Partnerschaft mit der chinesischen Huobi Group. In der Folge hat die SBI Unternehmensgruppe erklärt, einen Krypto-Exchange unter dem Namen „SBI Virtual Currencies“ mit eigenen Mitteln zu realisieren.

Die SBI gehört seit September letzten Jahres zu den 16 vollumfänglich lizenzierten Börsen, die von der japanischen Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) die Erlaubnis zum Betrieb einer Kryptowährungsbörse erhalten haben.

Der Präsident und CEO der SBI Holdings, Yoshitaka Kitao, ist seit kurzem auch Direktor der neuen Selbstregulierungsorganisation, der „Japan Virtual Currency Exchange Association„, die von den 16 lizenzierten Börsen gegründet wurde, um fakultative Richtlinien jenseits der staatlichen Regulierung in Japan zu schaffen.

Kitao sagte diese Woche auf einer Pressekonferenz, dass das Unternehmen plant, die eigens entwickelte Börse im Sommer offiziell zu starten. Zum Launch sollen die vier größten Kryptowährungen: Bitcoin, Ethereum, Ripple und Bitcoin Cash angeboten werden.

Außerdem erklärte Kitao, dass das Unternehmen beabsichtige innerhalb kürzester Zeit die Nummer eins auf dem japanischen Markt zu werden. Die Börse sei laut seinen Aussagen sehr gut skalierbar und könne einen großen Ansturm von Investoren aushalten.

Warum die Gründung der Börse Ripple erheblich nutzen könnte

Wie wir bereits berichten besteht zwischen Ripple und der SBI Group eine enge Zusammenarbeit. SBI und Ripple haben bereits im November 2016 das Joint Venture SBI Ripple Asia gegründet.

Das Konsortium wurde von 42 Banken gegründet, um eine gemeinsame Blockchain-Lösungen für Zahlungen in Japan zu entwickeln und ist mittlerweile aus 61 Banken, die mehr als 80 Prozent des gesamten Bankaktiva in Japan vereinnahmen, angewachsen.

Anfang März hatte SBI Ripple Asia bekanntgegeben, dass das Konsortium aus 61 japanischen Banken eine Smartphone-App mit dem Namen „MoneyTap“ veröffentlichen wird, die auf der Blockchain-Technologie von Ripple basiert.

Dementsprechend ist es kein Geheimnis, die SBI Group ein großer Befürworter von Ripple ist. Aufgrund dessen wird nun spekuliert, dass die Börse eine direkte XRP / FIAT-Paarung mit den Hauptwährungen in Asien haben könnte. Dies bedeutet, dass Länder wie Südkorea und Japan, die einen starken Einfluss auf den gesamten Kryptowährungsmarkt haben, direkt mit XRP gegen WON und YEN handeln könnten.

Sollte dies passieren, ist unserer Meinung nach davon auszugehen, dass der XRP Preis einen starken Anstieg verzeichnen kann. Da es bisher aber nur Gerüchte sind, sollte man mit der Information bedacht umgehen.

Aktuell wird ein XRP für 0,70 Euro gehandelt. Der Kurs befindet sich für die vergangenen 24 Stunden mit etwa 2 Prozent im Minus.


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