IOTA: Interner Streit zwischen Mitbegründern wird veröffentlicht

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IOTA

Laut internen Nachrichten, die zwischen den Entwicklern von IOTA in einem Pastebin-Dokument veröffentlicht wurden, sind die beiden Mitgründer von IOTA, Dominik Schiener und Sergey Ivancheglo in einem internen Streit heftig aneinandergeraten.

Das Dokument beginnt mit einer Aussage, die Sergey Ivancheglo, zugeschrieben wird, dass er einem anderen Mitbegründer von IOTA, Dominik Schiener nicht mehr vertraue:

Ich informiere jeden, dass ich Dominik Schiener nicht mehr vertraue, und ich denke, er sollte die IOTA-Stiftung für die bessere Zukunft von IOTA verlassen.

Auf der anderen Seite sagte Schiener:

Viel Glück. IOTA wird einige ernsthafte rechtliche Probleme mit den Tokens der Berater und der bevorstehenden Steuerprüfung haben. Ich bin damit fertig. Ich bin damit fertig, bedroht zu werden. […] Wenn du verfeindet sein willst, lass uns kämpfen.

Zu den Hintergründen

Nachdem das Chat-Protokoll durchgesickert ist, hat IOTA eine offizielle Antwort veröffentlicht, die den Konflikt zu beenden scheint. In der Erklärung scheint das noch junge Startup zunächst eine Entschuldigung dafür zu suchen, was an Informationen nach Außen gedrungen bzw. dafür, was passiert ist.

„Während wir gerade lernen zu gehen, während wir prominente Unternehmen und Partnerschaften fördern, hat uns unser Engagement im globalen Rampenlicht dazu gezwungen, schnell zu lernen, wie ein börsennotiertes Unternehmen zu kommunizieren. Heute ist eine hitzige Diskussion zwischen den Gründern und dem derzeitigen Vorstand durchgesickert.“

Die Ursache des Konfliks ist, dass nach Aussage von Ivancheglo, die beiden IOTA-Mitbegründer Serguei Popov und Sergey Ivancheglo seit mehr als vier Monaten auf eine Vorstandssitzung warten, um als Vorstand für die IOTA-Stiftung offiziell nominiert zu werden. Dieser offenen Frage sei nicht genügend Priorität eingeräumt worden, sodass es versäumt wurde.


Als die IOTA-Stiftung registriert wurde, entschieden sich, laut Stellungnahme, zwei der IOTA-Gründer, Serguei Popov und Sergey Ivancheglo, „aus Gründen des Timings und der Einfachheit“, dem Vorstand der IOTA-Stiftung zunächst nicht beizutreten. Bereits im März 2018 schlug David Sønstebø vor, dies zu korrigieren und die „fehlenden“ Gründer offiziell in den Vorstand aufzunehmen.

Da dies jedoch abhängig von einigen Änderungen der Satzung der gemeinnützigen deutschen gemeinnützigen Gesellschaft, der IOTA-Stiftung war und die erste konstituierende Sitzung des derzeitigen IOTA-Stiftungsaufsichtsrats nur für September 2018 geplant war, führte dies zu einer Vernachlässigung des Themas. Nach Monaten des Status Quo gipfelte das Thema dann in einer hitzigen Diskussion über den internen Slack, bei dem Ivancheglo, Dominik Schiener, bat, zurückzutreten.

In der Erklärung heißt es, dass Ivancheglos Ausbruch nur eine emotionale Reaktion auf die Situation war, die sich über Monate aufgebaut hatte.

In der Erklärung heißt es weiter, dass der derzeitige Vorstand beschlossen hat, die beiden fehlenden Gründer auf der Grundlage eines gegenseitig unterzeichneten Memorandum of Understanding in den Vorstand der IOTA Foundation aufzunehmen. Eine endgültige Entscheidung soll bis zum 10. August fallen.

Wie man die Situation selbst bewertet, bleibt jedem selbst überlassen. Aus unserer Sicht handelt es sich lediglich um eine hitzige Debatte, die in dem ein oder anderem Startup sicherlich bereits vorgekommen ist und nicht für die Öffentlichkeit gedacht war.


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