IOTA begrüßt hochrangigen Volkswagen Mitarbeiter – Spekulationen über Zusammenarbeit

Die IOTA Foundation hat gestern bekannt gegeben, dass Dr. Klaus Schaaf von Volkswagen zur IOTA Foundation wechseln wird. Nach Johann Jungwirth ist es bereits der zweite Mitarbeiter von VW, der Teil der IOTA Foundation wird. 

Johann Jungwirth CDO (Chief Digital Officer) von VW trat bereits im Januar dieses Jahres der IOTA-Foundation bei und übernimmt seitdem eine Beratungsfunktion innerhalb des Projektes.

Wie auf dem Unternehmenblog von IOTA gestern zu lesen war, wird Dr. Klaus Schaaf seinem Kollegen in der IOTA Foundation Gesellschaft leisten. Schaaf war seit fast 30 Jahren bei der Volkswagen AG tätig, überwiegend in „Forschungsbereichen und bei der Förderung von Spitzentechnologien“.

Zuletzt war Schaaf in der Volkswagen Digitalisierungsgruppe für neue Produkte und Dienstleistungen tätig, die sich auch mit dem Bereich Software-Over-the-Air (OTA) und der Anwendung der Distributed Ledger-Technologie in der Automobilwelt beschäftigte. In dieser Zeit arbeitete er auch an dem Proof of Concept, den Volkswagen und IOTA auf der CeBIT 2018 vorstellten.

Schaaf machte sich einen Namen im VW Konzern, als er in Anfang 2000 als Forschungsdirektor das Volkswagen Electronics Research Lab (ERL) in Kalifornien aufbaute, welches neue Technologien untersuchte, die schließlich in die Autos von VW Einzug hielten. Später war er Direktor des Projektes „Wireless Wolfsburg“, welches das erste öffentliche City-Wifi in Deutschland war und welches dazu diente neue Anwendungen im Bereich des Internets der Dinge für Automobile zu testen.

Dr. Klaus Schaaf erklärte zu seinem Jobwechsel (frei übersetzt):

Die automobilwelt wird durch neue Technologien wie Software-Over-the-Air, Function on Demand und autonomes Fahren geprägt. Neue Geschäftsmodelle werden Mobility-as-a-Service bieten. Zur Unterstützung dieser disruptiven Technologien wird die Distributed Ledger Technologie eine wichtige Rolle spielen. IOTA und das Tangle bieten eine zukunftsorientierte Technologie, die sich gut für die Anforderungen des neuen Mobilitäts-Ökosystems eignen. Ich freue mich, Teil der IOTA Foundation zu sein und mitzuhelfen, die Säulen zu schaffen, auf denen dieses Ökosystem beruhen wird.

David Sonstebo, der Co-Gründer von IOTA, erklärte auf dem Blog:

Wir freuen uns sehr, Klaus offiziell in die Stiftung aufgenommen zu haben. Seine jahrzehntelange Erfahrung, insbesondere im Bereich moderner Autos und seine Schnittstelle mit dem Internet der Dinge, machen ihn zu einem idealen Berater, der uns hilft, die Vision des IOTA-Projekts zu verwirklichen.

Inwiefern die gemeinsame Zusammenarbeit von IOTA und Volkswagen durch Dr. Klaus Schaaf geprägt oder auch intensiviert wird, bleibt abzuwarten. Allerdings macht der Wechsel von Schaaf von VW zu IOTA aus unserer Sicht deutlich, dass beide Seiten großes Interesses aneinander haben.

Welche Produkte oder Dienstleistungen die Kooperation produzieren können, bleibt jedoch ebenso abzuwarten. Bisher habe beide Seiten „nur“ einen Proof of Concept auf der Cebit 2018 gezeigt, wie die sichere Übertragung von Software over-the-Air auf Fahrzeuge mit dem Tangle-Protokoll sicher dokumentiert werden kann. Mit nachfolgendem Tweet hat Dominik Schiener vor drei Wochen aber große Hoffnungen gemacht, dass Volkswagen bereits 2019 ein erstes Produkt, basierend auf IOTA nutzen könnte.

Gleichzeitig warnte Dominik Schiener vor wenigen Tagen aber auch vor zu großen Spekulation, dass VW und Audi IOTA einführen könnten bzw. die Mitarbeiter beider Firmen bereits für die IOTA-Technologie gecoacht werden. Solche Schlagzeilen seien pure Spekulation:


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