Forscher finden heraus: Monero Transaktionen nicht vollkommen anonym

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Wie wir bereits berichteten, gilt Monero derzeit als die erste Wahl im Darknet, um anonyme und nicht zurück verfolgbare Transaktionen durchzuführen. Eine neue Studie, die von Forschern zahlreicher amerikanischer Universitäten erstellt wurde, hat nun aber herausgefunden, dass Monero bei Weitem nicht so anonym ist, wie Viele denken.

Im DarkNet ist bereits seit Längerem bekannt, dass Bitcoin nicht anonym ist. Alle Transaktionen können auf der öffentlichen Blockchain eingesehen, sowie Sender und Empfänger identifiziert werden. Für Drogendealer und andere rechtswidrige Geschäfte wird daher die Krypto-Leitwährung schon lange nicht mehr verwendet.

Monero galt hingegen für Viele bisher als vollkommen anonym und nicht zurück verfolgbar. Diese Annahme ist jedoch falsch, wie eine neue Studie von Forschern der Universitäten Princeton, Carnegie Mellon, Boston, MIT und Illinois zeigt.

Wie vergangene Untersuchungen zeigen, sind in den vergangenen Jahren viele zwielichtige Geschäfte im Darknet über Monero abgewickelt worden. XMR verspricht für Viele ein vollkommenes Maß an Anonymität und Nichtverfolgbarkeit.

Eine Gruppe von Forschern hat nun aber herausgefunden, dass Moneros Datenschutz zwar besser als der von Bitcoins ist, aber noch lange nicht „Unsichtbarkeit“ garantiert.




Monero funktioniert so, dass jede XMR-Transaktion mit anderen Zahlungen gemixt wird, auch mit falschen „Köder“-Coins, damit niemand, der die Blockchain von Monero durchsucht, Rückschlüsse auf eine bestimmte Identität und frühere Transaktion finden kann.

Die Sicherheitslücken von Monero

Die von den Forschern gefundene „Sicherheistlücke“ ist laut der Studie auf einen Fehler im „Mixing“ zurückzuführen, der es ermöglicht einzelne Transaktionen zu extrahieren und nachzuvollziehen. Der Mangel war insbesondere in dem Zeitraum von Juli 2016 bis Februar 2017 akut. Im Februar 2017 veröffentlichte Monero ein Upgrade, dass den Fehler zu Teilen behoben hat. In dem Zeitraum von Juli 2016 bis Februar 2017 sollen laut den Forschern in etwa 200.000 Transaktionen mit Monero durchgeführt worden sein, die vermutlich eine Vielzahl an illegalen Zahlungen beinhaltet haben.

Laut dem Forscherteam konnten 62 % dieser Transaktionen über eine Analyse entschlüsselt werden.

Des Weiteren fanden die Forscher einen weiteren Mangel, der sich auf das Timing beim „Mixing“ bezieht. Wenn das Mixing durchgeführt wird und die echten Münzen mit den „Köder“-Coins gemixt werden, dann sind die echten XMR höchstwahrscheinlich die letzte Münze, die vor der Transaktion bewegt wurde. Eine Timing-Analyse der Froscher hat ergeben, dass in 80 Prozent aller Transaktionen die XMR Transaktion identifiziert werden konnte.




Nach dem Update im Februar 2017, führt die Analyse laut den Forschern noch immer in 45 Prozent aller geprüften Transaktionen zum „Erfolg“. Wichtig zu wissen ist aber auch, dass die Monero Stealth Adressen es verhindern den Empfänger der Transaktion zu erkennen.

Nutzer, die eine anonyme Kryptowährung verwenden, sollten sich bewusst sein, dass zukünftige Sicherheitslücken, rückwirkend gelten und es ermöglichen auch vergangene Transaktionen in der Blockchain einzusehen.


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