Facebook Alternative auf der Blockchain: Minds greift an

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Facebook ist der Gigant unter den Social Media Netzwerken weltweit und die unangefochte Nummer Eins. Das Krypto-Startup Minds hat eine Blockchain basierte Social Media Plattform ins Leben gerufen, die dem Platzhirsch langfristig Konkurrenz machen soll.

Die dezentrale Social Media Plattform Minds konnte im Jahr 2015 einen Raketenstart hinlegen und wuchs direkt auf eine Million registrierte Kunden und verzeichnete 73 Millionen Seitenaufrufe in einem Jahr.

Heute, in 2018 steht das Startup kurz davor, die Ethereum Blockchain in ihre Kernfunktionen zu implementieren. Dieser Schritt ist die Weiterentwicklung des bisherigen Projektes zu einer voll funktionsfähig dApp, die auf Ethereum-Basis sowohl für Mobil- als auch für Web-Geräte geeignet ist.

Die Einführung eines Belohnungssystem, wie dieses bereits bei Steem eingesetzt wird, steht als nächster Meileinstein im Whitepaper. Der Minds-Token soll das aktuelle Punktesystem ersetzen und alle Inhalte durch ein Peer-gesteuertes Anreiz basiertes Belohnungssystem monetarisieren.

Die Nutzer der Plattform können Minds-Token verwenden um Artikelschreiber, zusammenfassend gesagt Contenterstellern, zu abonnieren oder zu unterstützen und damit deren Tätigkeit honorieren. Die Nutzer der Plattform erhalten dabei einen Anteil des täglich gehandelten Volumens des Mind-Tokens auf Grundlage der Popularität ihrer Beiträge als Belohnung.




Das Token Modell wird vorläufig auf dem Ethereum-Testnet laufen. Vorerst müssen alle Funktionen ausgiebig getestet werden, um sich dessen Funktionalität und Fehlerfreiheit bewusst zu werden.

Innerhalb der Plattform wird es außerdem ein Wallet geben, mit dem Nutzer ihre Tokenbestände verwalten können. Außerdem soll es möglich sein verschlüsselte Nachrichten zu verschicken und vollkommen anonyme Benutzerkonten zu betreiben.

Weiterhin ist es möglich Anzeigen zu schalten, für die es (fast) keine Beschränkungen gibt (Krypto-Werbung ist erlaubt). Als der CEO, Bill Ottmann, seine Plattform auf Google bewerben wollte und dies aber auf Grund der Entscheidung Kryptowerbung zu verbannen abgelehnt wurde, war es für ihn ein noch stärkeres Bedürfnis eben genau diese Werbung zu unterstützen. Ottmann führt dazu aus, dass er dem Nutzer die volle Kontrolle über seine Aktivitäten auf der Plattform geben will (frei übersetzt):

Unser Ziel ist es Nutzern die Entscheidungsfreiheit zurückzugeben. Wenn sie einen Social Media Post machen, soll dieser auf der Blockchain oder auf den Minds Servern gespeichert werden? Willst du es auf deinem eigenen Server posten damit du es löschen kannst? Auf der Grundlage der Intention deines Posts stehen dir viele verschiedene Wege zur Verfügung.




Minds.org soll eine hybride Plattform werden, die sowohl das On-Chain / Off-Chain Modell nutzen wird. Sollten die Nutzerzahlen weiter steigen, könnte es jedoch zum jetzigen Zeitpunkt zu Überlastungen führen, da die Skalierbarkeit der Ethereum-Blockchain noch nicht ausreichend entwickelt ist.

Dennoch ist Ottmann optimistisch und beschreibt, dass sein Unternehmen Schritt-für-Schritt vorgehen werde, um alle anstehenden Probleme zu lösen. Er ist sich auch sicher, dass die Leute langfristig von ganz allein wechseln werden, wenn sie sehen, dass es eine dezentrale Plattform gibt, die dem Nutzer die volle Kontrolle über seine Daten zurückgibt (frei übersetzt):

In der nahen Zukunft geht es nur noch darum, die (Mainstream-Plattformen) hinsichtlich der Funktionalität zu überholen. Wenn Menschen die Wahl zwischen etwas Transparentem, dem Schutz der Privatsspähre und einer Belohnung haben, dann ist dies ein Selbstläufer.

Dennoch steckt die Minds-Plattform noch in den Kinderschuhen. Es bedarf weitreichender Unterstützung auf der ganzen Welt, damit solche Projekte bekannt werden. Wie wir bereits berichteten, gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an Alternativen zu den Tech-Giganten wie Facebook und Google.

Unserer Meinung nach ist diese Entwicklung lobenswert und wir sind gespannt welche weitere spannenden Projekte wir in Zukunft in diesem Bereich sehen werden.

Hier könnt ihr der der Community beitreten und das Netzwerk testen: minds.com.


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