Esma: Politik muss Regeln für Kryptocoins schaffen

Die EU-Marktaufseher rufen in einem frisch veröffentlichten Bericht die EU-Politik auf, die aktuelle Gesetzeslage für Kryptowährungen zu korrigieren.

Neuer Report warnt vor möglichen Krypto-Risiken

Viele Regulierungsbehörden und Finanzaufsichten weltweit tun sich schwer, neben möglichen Risiken der digitalen Währungen vor allem auch die Chancen von Ethereum und Co. endlich zu erkennen. Daran ändert auch die Tatsache wenig, dass in Ohio neuerdings Unternehmen Steuern in Bitcoins zahlen können und wenige Staaten wie etwa Thailand ebenfalls darüber nachdenken, Steuerzahlungen in Kryptowährungen zuzulassen. Gerade in Europa fehlt es weiterhin an der nötigen „Rückendeckung“ für die Kryptobranche. Akut ist es die europäische Wertpapieraufsicht, die von der Politik die Schaffung klarer Regelwerke für Kryptowährungen als Teil des Finanzmarktes fordert.

Brüssel soll endlich für rechtliche Rahmenbedingungen sorgen.

Wahlweise kommen laut Esma (European Securities and Markets Authority) Korrekturen aktueller oder die Entwicklung neuer Regeln infrage. Dies ist eine der wesentlichen Grundaussagen eines aktuellen Ratgebers, der unter dem Titel „Ratgeber „Advice – Initial Coin Offerings and Crypto-Assets“ von der Behörde mit Sitz in Paris publiziert wurde. Sollten die Politiker in Europa der Aufforderung nicht nachkommen, könnte dies erhebliche Gefahren bergen, wie es von Seiten der Wertpapieraufsicht heißt. Adressaten des Berichts sind die EU-Kommission, der Europarat sowie das Brüsseler Parlament insgesamt. Der Ratgeber warnt aber nicht nur vor den Risiken, er umfasst auch Ideen, wie existierende Richtlinien der Finanzregulierung in der EU für den noch jungen Markt zum Einsatz kommen könnten.

Viele Gefahren, aber keine Einsicht zu Vorteilen der Währungen?

Zudem weisen die Experten der Esma auf Gesetzeslücken hin, wie aus Medienberichten hervorgeht. Das Schriftstück ist unter anderem das Resultat einer Zusammenarbeit mit verschiedenen Aufsichtsbehörden in EU-Mitgliedsstaaten. Als Gefahren nennt der Report unter anderem Cyberattacken und Online-Betrug. Klare Vorteile formulieren die Markthüter für Bitcoin und andere Währungen nicht. Hier müsse die Zukunft noch zeigen, welche Anwendungsvorteile die unterschiedlichen Technologien bieten können.

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