Die Hälfte der nicht geminten Bitcoin ist bereits „versprochen“ – CEO von Coinshares

Der CEO von CoinShares, Ryan Radloff, einem britischen Unternehmen für Kryptowöhrungs-Investment-Produkte und Marktforschung, hat einen Marktbericht veröffentlicht, in dem er schreibt, dass basierend auf der vorhandenen Datenbasis bereits 1,9 Mio. Bitcoin einem potentiellen, zukünftigen Käufer versprochen sind. 

In einer Reihe von Tweets und einem Medium Post vom 17. August erklärte Ryan Radloff, wie Bitcoin in die Fußstapfen von Unternehmen wie Amazon und Microsoft treten kann, deren Aktien im Rahmen der Dotcom-Blase im Jahr 2000 zunächst deflationierten und dann über einen langen Zeitraum zu neuen Höhen aufstiegen. Hierfür bedarf es laut Radloff einer neuen „Erfolgsgeschichte“ bzw. „Erzählung“, um das Interesse der Verbraucher zu wecken und die Preise auf neue Höchststände zu heben:

Wenn Sie aus großen Höhen kommen, ist die Erfolgsgeschichte schwerer zu sehen … und die meisten Menschen investieren nur in zukünftige Erfolgsgeschichten.

Radloff sieht die „Geschichte“, dass institutionelle Investoren den Bitcoin Preis nach oben treiben werden eher skeptisch. Radloff erklärt in dem Artikel, dass die institutionelle „Geschichte“ tatsächlich „den Punkt verfehlt“. Institutionen werden seiner Meinung nach nur den Zugang zu Kryptowährungen vorantreiben und lediglich „ein wenig mehr Liquidität“ in den Markt bringen.

Bisher sei, so Radloff, jeder jeder Bitcoin-Spekulations-Hype-Zyklus seit seiner Gründung im Jahr 2009 von Einzelkäufern vorangetrieben wurden. In der Zwischenzeit, d. h. in den Phasen, wo der Hype abflachte und es eine Rezession gab, ging es darum die Infrastruktur für neue Investoren zu schaffen:

Mit jeder neuen Welle großer Nutzerzuströme sehen wir einen Run im Preis. Daran schließt sich in der Regel eine weitere Welle neuer Zugangspunkte an, und der Zyklus wiederholt sich jedes Mal in größerem Umfang.




Radloff hat eine Erfolgsgeschichte …

In dem Marktbericht führt Radloff aus, dass die zweit- und dritthäufigsten Fragen, die er von Legacy-Investoren erhalte, sind, wer aktuell Bitcoin besitzt und wer Bitcoin zukünftig besitzen wird. Die Antwort, d. h. die potentielle zukünftige Nachfrage, soll das klassische Konzept des Total Addressable Market (TAM) erbringen und gleichzeitig die zukünftige Erfolgsgeschichte zeigen.

Die Berechnungen für TAM stützt er auf mehrere Studien aus diesem Jahr, in denen das Wissen über Kryptowährungen, das Interesse und die Durchdringung westlicher Bevölkerungsgruppen erfasst wurden:

ING International Survey – Stichprobengröße: 14.828

  • 66% der Europäer, 57% der Amerikaner und 70% der Australier haben von Kryptowährung gehört,
  • 25% der Europäer, 21% der Amerikaner und 15% der Australier erwarten, in Zukunft Kryptowährung zu besitzen,
  • 9% der Europäer, 8% der Amerikaner und 7% der Australier besitzen derzeit eine bestimmte Kryptowährung.

Global Blockchain Business Council Survey – Stichprobengröße: 5.761

  • 6 von 10 Amerikanern haben von Bitcoin gehört. Dies ist mehr als das Doppelte einer ähnlichen Umfrage aus dem Jahr 2013

Umfrage der Bank of Canada – Stichprobengröße: 1.997

  • Ungefähr 2/3 der Kanadier haben von Bitcoin gehört
  • Weniger als 3% der Kanadier besitzen Bitcoin

Aufgrund dieser Erhebungen kommen Radloff und sein Team zu dem Ergebnis, dass mindestens 99 Millionen Menschen in den USA, Australien und der Eurozone Kryptowährungen zukünftig besitzen werden, die aktuell noch keine besitzen.

coinshares Bitcoin Studie
https://medium.com/coinshares/half-of-the-remaining-non-minted-bitcoin-supply-is-spoken-for-10df2a45e45d

Radloff beschreibt weiterhin, dass wenn 99 Millionen Menschen bei dem aktuellen Preis von 6.500 US-Dollar bereit sind, lediglich 100 US-Dollar in Bitcoin zu investieren, würde dies bedeuten, dass es eine erhöhte Nachfrage von rund 1,9 Millionen Bitcoins gibt oder anders ausgedrückt:

Diese Nachfragezahlen deuten darauf hin, dass fast die Hälfte der verbleibenden nicht-geminten Bitcoin bereits „versprochen“ sind.

In dem Bericht führt er weiterhin aus, dass dieses Berechnungsmodell mit 100 USD pro zukünftigen Investor ein sehr konservatives Modell ist, welches auf einfachen Annahmen basiert. Die Nachfrage könnte tatsächlich also noch viel höher sein.

Aus unserer Sicht zeigt die Untersuchung das riesige Potential, welches Bitcoin und Kryptowährungen noch besitzen. Somit ist die Studie aus unserer Sicht nur noch ein weiterer Grund, trotz des anhaltenden Bärenmarktes, bullish in die Zukunft zu blicken.


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