Die großen Banken MUFG und Bradesco möchten Ripple Zahlungssystem einführen

Es soll ein neuer Zahlungsservice zwischen Japan und Brasilien entstehen, der auf der Technologie der Blockchain von Ripple basiert. Angeboten werden soll er von den beiden großen Banken MUFG Bank (Japan) und Banco Bradesco (Brasilien). Die beiden Banken möchten damit „schnelle, transparente und rückverfolgbare“ Zahlungen zwischen Japan und Brasilien ermöglichen.

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Ripple entwickelte das System, das die internationalen Transaktionen zwischen den Banken ermöglichen soll. Das Kryptounternehmen arbeitet schon länger intensiv an der Entwicklung von sofortigen internationalen Zahlungen, durch die komplizierte und teure Auslandstransaktionen zwischen Banken nicht mehr nötig sind. Der Währungstausch, der bei solchen Transaktionen nötig ist, ist für Banken und Kunden gleichermaßen teuer. Ripple möchte durch den Einsatz von XRP die hohen Kosten sowie den Zeitaufwand, der oft viele Tage betragen kann, vermeiden.

Bestätigt, aber noch nicht fertiggestellt

Es ist noch unklar, wann das Zahlungssystem fertiggestellt werden soll, das am 9. November offiziell bekanntgegeben wurde. Bisher liegt scheinbar nicht viel mehr als eine Absichtserklärung vor, mit dem die beiden Partner ihre Pläne verdeutlichen und ihre Idee der Öffentlichkeit vorstellen möchten. Wenn es aber soweit ist und der neue Service funktionsfähig ist, könnte dies nicht nur das Ansehen von Ripple erhöhen, sondern auch der gesamten Kryptowelt Auftrieb geben.

Ripple arbeitet bereits mit einer Reihe von großen Banken

Ripple hat bereits in der Vergangenheit immer wieder Anstrengungen unternommen, um Partnerschaften mit Banken einzugehen. Im Herbst dieses Jahres wurde z. B. bekannt, dass die Möglichkeiten, die Ripple bietet, bislang von 12 Banken weltweit getestet worden sind. Große Banken wie die Banco Santander, die größte Bank Spaniens, haben sich zu Partnerschaften mit Ripple entschlossen. Die MUFG Bank, die der Mitsubishi UFJ Financial Group angehört, ist als großer Befürworter von Ripple bekannt. Mitsubishi UFJ Financial Group hat sogar vor kurzem bekanntgegeben, dass die Bank ihre eigene Kryptowährung herausbringen möchte – die MUFG Coin. Daher überrascht es nicht, dass sich die Bank zu diesem Schritt entschlossen hat.

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Partnerschaft zwischen zwei großen Banken

Für die beiden Banken findet die Zusammenarbeit nicht zum ersten Mal statt. Sie sind schon in der Vergangenheit gemeinsam andere Partnerschaften eingegangen. Die Zusammenarbeit mit Ripple ist die Erweiterung einer bereits bestehenden Vereinbarung zwischen der MUFG Bank und Bradesco vom September 2017, heißt es in der offiziellen Absichtserklärung der beiden Banken.

Was bedeutet das für den Kurs von Ripple?

Banco Bradesco ist eine der größten Banken in Brasilien und war zu einem Zeitpunkt die größte private Bank in Brasilien. Die Partnerschaft ist also ein riesiger Schritt für Ripple und könnte den Ripple Preis vorantreiben und langfristig für größere Stabilität sorgen.

Ist jetzt die Zeit für einen Kauf von XRP? Die Nachricht könnte tatsächlich zu einem Schub bei der Kryptowährung führen, wobei natürlich nichts sicher vorhersagbar ist, wenn es um den Kryptomarkt geht. Die Marktkapitalisierung von XRP liegt am 16.11. bei 16,8 Euro und ist in 24 h um 4,36 % gestiegen. Die Absichtserklärung der beiden Banken zeigt ihre Entschlossenheit, auch wenn das Ergebnis des Projekts noch abzuwarten bleibt. Sie würden sich einer Reihe von renommierten Partnern anschließen: Zum „wachsenden globalen Netzwerk“ von Ripple gehören auch die Crédit Agricole, American Express, Money Gram und SEB.

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