Bitcoin-Trading im intelligen Tesla-Auto: Die Zukunft von morgen?

Unternehmen aus den verschiedensten Wirtschaftsbereichen steigen auf den Innovationszug auf und versuchen Bitcoin und Co. in ihre Produkte zu integrieren. Seit einigen Monaten befindet sich der Marktführer Bitcoin sowie der Altcoinmarkt im Aufwand und das Handelsvolumen steigt. Der Autohersteller Tesla will mit dem Trend der Zeit gehen und integriert durch eine smarte Lösung den Bitcoin-Handel.

Alle Tesla-Fahrzeuge verfügen über ein Touchscreen-Display und sind mit WLAn augestattet, sodass dadurch viele verschiedene Funktionen zur Verfügung stehen, die ebenfalls für den Handel mit Kryptowährungen nötig sind. Mit Hilfe von zwei gut bekannten Apps im Kryptospace, Wallet Connect und Trust Wallet, können Autobesitzer von Tesla ab sofort auf Binance handeln. Trust Wallet ist ein Krypto-Wallet von Binance und Wallet Connect ist ein Open-Source-Protokoll für die Verbindung von Desktop-dApps mit mobile Wallets mit Hilfe einer komplizierten Verschlüsselung. Ein Tesla-Benutzer teilte das Bild seines Touch-Displays im inneren des Autos in einem Reddit-Beitrag. Kurze Zeit später meldete sich der CEO von Binance persönlich, Changpeng Zhao, und lobte die Integration.

Elon Musk ist Kryptowährungen gegenüber positiv eingestellt, hat jedoch in vielen Statemens verdeutlicht, dass sein Unternehmen selbst keine eigene digitale Währung entwickeln werde. Dafür gibt es bereits genug digitale Assets auf dem Markt, die jene Funktion bereits übernehmen. Musk hat jedoch viele Ideen und Visionen verschiedene Spiele, die eventuell auf der Blockchain basieren, zu entwickeln und diese in die Betriebssysteme der Tesla Autos zu integrieren. Musk findet die Struktur von Bitcoin brilliant und ist Dogecoin zugetan – dies nannte er zuletzt auf Twitter seine Lieblingskryptowährung (frei übersetzt):

Ich denke, die Bitcoin-Struktur war ziemlich brillant. Es scheint, dass Ethereum auch einige Verdienste hat, und vielleicht einige der anderen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob es sinnvoll ist, Tesla-Ressourcen zu nutzen, um in die Kryptografie einzusteigen.

Die Krypto-Community mag Elon Musk und Tesla, da sich sein Unternehmens stets positiv gegenüber Innovationen und der Kryptowelt zeigt. Ein weiterer wichtiger Schritt wäre die Akzeptanz von Bitcoin seitens Teslas als offizielles Zahlungsmittel. Bis dahin wird wahrscheinlich aber noch einige Zeit vergehen. Tesla ist nicht der einzige Autohersteller, der mit Kryptowährungen experimentiert.

Jaguar testet Bonsuzahlungen für Fahrer in MIOTA

Jaguar Land Rover testet eien IOTA-Wallet, mit dem Fahrzeugbesitzer für den Austausch von Fahrdaten mit MIOTA belohnt werden. Das Guthaben kann anschließend für die Bezahlung von „Mautgebühren, Parkgebühren oder Gebühren von Elektroautos“ genutzt werden. Die IOTA Wallet wird am Standort Shannon in Irland im Jaguar F-Pace und dem Range ROver Verlar pilotiert. Bislang gibt es noch kein offizielles Startdatum für den Praxiseinsatz. Dominik Schiener, Gründer von IOTA, führt aus, dass nicht jeder Hersteller seine eigene digitale Währung erstellt, sondern IOTA in allen Fahrzeugen eingesetzt werden kann (frei übersetzt):

Die Smart-Wallet-Technologie … lässt sich problemlos in alle neuen Fahrzeuge integrieren. IOTA möchte die Interoperabilität mit all diesen unterschiedlichen Akteuren ermöglichen. Es gibt also keinen Jaguar-Coin, keinen BMW-Coin, sondern ein universelles Zeichen für diese Maschinenwirtschaft.

IOTA arbeitet darüber hinaus bereits mit nahmhaften Unternehmen wie Bosch, Volkswagen oder BMW zusammen, um die Chancen und das Potenzial der „Kryptowährung für Maschinen“ in der freien Wirtschaft auszutesten. Schwergewichte des Energiesektors sind ebenfalls von IOTA begeistert und pilotieren viele Unternehmensprozesse durch den Einsatz von IOTAs Tangle.

Featured Image: Sashkin | Shutterstock

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