Bitcoin to the Moon: Wann steigen Wallstreetbanken in den Kryptomarkt ein?

Obwohl der Kryptomarkt seit Anfang Mai einem Downtrend folgt, könnte dies bald ein Ende haben und der Markt durch frisches Kapital belebt werden. Laut Amber Baldet, ehemalige Leiterin der Blockchainabteilung bei J.P. Morgan,  ist es nur noch eine Frage der Zeit wann die Wallstreet in das Kryptogeschäft einsteigt.

Viele Investoren sind derzeit frustriert weil der Kurs die letzten Tage einen deutlichen Negativtrend verfolgt und der erhoffte Rebound ausbleibt. Dies könnte sich bald ändern. Laut Amber Baldet werden schneller als erwartet große Banken in den Kryptomarkt einsteigen (frei übersetzt):

Ich denke, es kommt früher, als die Leute wahrscheinlich denken.

Dennoch gibt es laut Baldet einige große Herausforderungen die den Einstieg von Wallstreetbanken derzeit noch im Wege stehen.

Dazu gehört weiterhin Unklarheit an einigen Stellen der Regulation als auch das Problem der sicheren Aufbewahrung der Kryptowährungen. Derzeit gibt es laut Baldet für Banken keine sichere Möglichkeit große Mengen Bitcoin oder Altcoins sicher zu verwahren.

Dieses Problem könnte jedoch bald der Vergangenheit angehören: Sowohl Nomura als auch Coinbase kündigten letzte Woche an, dass sie an neuen Entwicklungen arbeiten um genau dieses Problem zu lösen.

Coinbase hat letzte Woche bekanntgegeben, Coinbase Custody einzuführen um Kryptowährungen sicher aufzubewahren. Dabei führt Coinbase aus, dass es in Zusammenarbeit mit der SEC einen Service geschaffen hat, der höchste Sicherheitsstandards erfüllt:

Coinbase Custody ist stolz darauf, einen Service anbieten zu können, der Coinbase’s Sicherheit in Sachen Kryptowährung mit der Prüfung von Drittanbietern und der Validierung von Finanzberichten verbindet, die auf dem hohen Standard eines SEC-regulierten Broker-Dealer arbeitet.

Weiterhin wurde kürzlich Coinbase Prime gelauncht. Dies ist eine neue Plattform die speziell für institutionelle Investoren entwickelt wurde um mit Kryptowährungen zu handeln. Neben zahlreichten Analysetools soll sie genau auf die Bedürfnisse von Großinvestoren zugeschnitten sein.

Weiterhin haben Ledger, Nomura und Global Advisors angekündigt, unter dem Namen Komainu ein Projekt zu starten, dass die Eintrittsbarieren für institutionelle Investoren überwinden und die bestmögliche Sicherheit beim Handel mit digitalen Assets bieten soll. In der Pressemitteilung heißt es (frei übersetzt):

Komainu wurde gegründet, um sichere und rechtskonforme Bedingungen zu schaffen, die instutionelle Investoren beim Handel mit digitalen Assets benötigen. Es wird eine Infrastruktur und operativen Rahmen für eine breite Masse an Investoren bieten, um mit einheitlichen Best-Practice Standards den Kryptowährungshandel zu ermöglichen und zu vereinfachen.

Auch John McAffee erwartet das institutionelle Investoren bald in den Markt einsteigen, weil derzeit gerade eine ganze Reihe an verschiedenen Vorbereitungen getroffen werden, die auf ein solches Szenrio hindeuten.

Goldman Sachs kündigte kürzlich an einen Bitcoin-Trading Desk einzuführen, über den institutionelle Investoren mit großen Geldmengen direkt in den Bitcoinhandel einsteigen können.

Auch der von CEO von Nasdaq äußerte sich positiv und führte aus, dass sobald der Markt „reif“ wäre, Kryptowährungen an der größten elektronischen Börse der USA gehandelt werden könnten.

In London wurde vorgestern eine neue Kryptowährungsbörse LMAX Digital veröffentlicht, die nur institutionellen Investoren zugänglich ist. Auf dieser Plattform sollen vorerst etablierte Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Ripple und Bitcoin Cash handelbar sein.

Der CEO von LMAX Digital, David Mercer, führte aus, dass sie die Legitimation des Kryptowährungsmarktes fördern, indem sie eine institutionelle Plattform anbieten, auf der ihre Kunden Kryptowährungen sicher mit hoher Qualität und hoher Liquidität handeln, halten und erwerben können.

Wie immer gibt es keine Garantie dafür das neues Kapital in den Markt fließt und folglich die Kurse aller Kryptowährungen auch tatsächlich steigen. Jedoch gibt es viele Indizien die für einen baldigen Einstieg von institutionellen Investoren sprechen.

Es bleibt abzuwarten wie die weitere Entwickung voranschreitet.

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