Bitcoin Preisvorhersagen: Tim Draper 250.000 USD, McAfee 1 Million USD – Was ist dran?

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Bitcoin Preis

Lange Zeit ist es ruhig geworden, um Experten, die Vorhersagen für den Bitcoin Preis getroffen haben. Nun, wo der Markt erste Anzeichen einer Erholung zeigt, scheint es wieder im Trend zu liegen, Preisvorhersagen zu treffen. Wir haben Stimmen, Kommentare und Beträge der letzten Tage gesammelt und untersuchen, welche Gründe tatsächlich für einen langfristigen Preisanstieg des Bitcoin sprechen könnten.

Einer der bekanntesten „Vorreiter“ für Bitcoin Kurs Vorhersagen ist John McAfee. Der Anti-Viren-Software-Pionier und Frühinvestor in Bitcoin machte am 17. Juli 2017 seine erste Vorhersage, als er prophezeite, dass ein Bitcoin bis Ende 2017 5.000 US-Dollar wert sein wird. Am 17. Dezember 2017 erreichte der Bitcoins Preis ein Hoch von knapp 20.000 US-Dollar.

Am Ende des Jahres 2017 schloss der Preis für einen Bitcoin bei fast 13.000 US-Dollar. In seiner Vorhersage bestätigt, erklärte McAfee wenig später, dass Bitcoin bis Ende 2020 auf eine 1 Million US-Dollar wert sein wird. Um diesen Wert zu erreichen, müsste der Preis für einen Bitcoin mit einer Rate von rund 0.484% pro Tag steigen.

Tech-Investor Tim Draper, ebenfalls frühzeitiger Investor in Bitcoin, prognostizierte am Donnerstag auf seiner “ Draper Block(chain) party“ in Kalifornien, dass Bitcoin bis 2022 immerhin 250.000 US-Dollar erreichen wird. Dies würde immerhin noch bedeuten, dass der Bitcoin Preis innerhalb von vier Jahren um das 30-fache steigt. Draper ist Gründungspartner von Draper Associates und DFJ, einem frühen Investor von Skype und dem chinesischen Suchmaschine-Giganten Baidu. Er kaufte fast 30.000 Bitcoins in einer 2014 US Marshals Service Auktion, die er laut Informationen von November 2017 noch hält.

Tom Lee, Mitbegründer von Fundstrat erklärte diese Tage, dass Bitcoin bis Mitte des Jahres 20.000 US-Dollar und bis Ende 2018 25.000 US-Dollar erreichen wird.


In der CNBC Show „Fast Money“ am Freitag erklärte Brian Kelly, Gründer und CEO von BKCM bezüglich der Vorhersage von Tim Draper:

Das ist in vier Jahren. Das ist eine Rendite von 3.000 Prozent. In den letzten zwei Jahren hatte Bitcoin eine Rendite von 4.000 Prozent. Es wäre eine Fortsetzung dieses Trends.

Kelly verglich die Kryptowährung mit dem Internet in den 1980ern bzw. den frühen Internetfirmen Cisco und Microsoft, setzte die Entwicklungsstufe von Bitcoin mit den Routern und Internetprotokollen von Cisco in dieser Zeit gleich und betonte, dass Bitcoin noch in den Kinderschuhen steckt.




Wodurch könnten sich die Vorhersagen begründen?

Aus unserer Sicht gibt es einige objektive Argumente, welche tatsächlich für einen langfristigen Preisanstieg von Bitcoin sprechen könnten. Ob sich die vorgenannten Vorhersagen aber tatsächlich in ihrer Höhe begründen lassen, ist aus unserer Sicht zumindest fraglich. Vielmehr sind es Schätzwerte, die auf bisherigen Erfahrungen beruhen.

Aus unserer Sicht gibt es aber folgenden Gründe, die einen langfristigen Preisanstieg von Bitcoin sprechen:

  • Die Adaption von Bitcoin in den Mainstream nimmt an Fahrt auf. Zahlreiche Webseiten akzeptieren bereits Zahlungen in Bitcoin. Praktisch wöchentlich kommen neue Anbieter hinzu.
  • Die Anzahl an Bitcoins ist begrenzt. Insgesamt gibt eine Anzahl 21 Millionen. Bei einer Weltbevölkerung von rund 7,5 Milliarden Menschen, davon 13 Millionen Millionären weltweit, sollte die Nachfrage mit fortschreitender Adaption und Akzeptanz in der Gesellschaft stark steigen.
  • Die Entwicklung der Blockchain-Technologie und inbesondere auch von Bitcoin steht erst am Anfang. Momentan ist Bitcoin aufgrund der Transaktionskosten und auch wegen der langsamen Verarbeitung von Transaktionen als alltägliches Zahlungsmittel eher ungeeignet. Mit dem Lightning Network soll sich dies ändern. Dies lässt viel Raum für weiteres Wachstum und eine höhere Nachfrage.
  • Das in den Kryptowährungsmarkt investierte Kapital ist im Vergleich zu den traditionellen Märkten, wie Gold, Aktien oder gegenüber Rohstoffen eher gering. Der Krypto-Markt hat derzeit noch einige technische und rechtliche Barrieren bereit, die es Großinvestoren schwer machen bzw. diese daran hindern in Kryptowährungen und Bitcoin zu investieren. Sobald diese Hürden genommen sind, könnte es einen neuen Zufluss von Kapital geben, den der Markt in dieser Höhe noch nicht gesehen hat.

Alles in allem bleibt aus unserer Sicht daher festzuhalten, dass die Prognosen der Experten nicht für bare Münze genommen werden sollten. Dennoch hat der Kryptowährungsmarkt und insbesondere auch der „Platzhirsch“, Bitcoin, noch viel Luft nach oben.


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